Dienstag, 9. Februar 2021

‚FREIE MÄRKTE‘ STATT ‚GREAT RESET‘

Nimmt man die Veröffentlichungen des Weltwirtschaftsforums als Hinweis darauf, wie die „Vierte Industrielle Revolution“ die Gesellschaft verändern wird, steht die Welt vor einem massiven Angriff auf die individuelle Freiheit und das Privateigentum. Eine neue Art von Kollektivismus steht bevor. Wie der Kommunismus der Vergangenheit verspricht das neue Projekt Fortschritt und soziale Gleichheit. Diesmal kommen noch ökologische Nachhaltigkeit und das Versprechen von Langlebigkeit oder sogar Unsterblichkeit hinzu, um die Massen zu locken. In Wirklichkeit sind diese Versprechungen jedoch zutiefst dystopisch.

 Die vierte industrielle Revolution

Laut Klaus Schwab, dem Gründer und Vorstand des World Economic Forum (WEF), stellt die „Vierte Industrielle Revolution“ (2016) eine neue Etappe des disruptiven technologischen Fortschritts dar, der gegen Ende des 18. Jahrhunderts mit der Textilindustrie und dem Einsatz von Dampfkraft begann. Die Zweite industrielle Revolution fand in den Jahrzehnten vor und nach 1900 statt. Sie schuf eine Fülle neuer Konsumgüter und Produktionstechnologien und beflügelte den Massenkonsum. Die dritte industrielle Revolution begann um 1950 mit den Durchbrüchen in den digitalen Technologien. Nun, so Klaus Schwab, bedeutet die vierte industrielle Revolution, dass sich die Welt auf eine „wahre globale Zivilisation“ zubewegt.

Die vierte industrielle Revolution bietet das Potenzial, „die Menschheit zu robotisieren und damit unsere traditionellen Bedeutungsquellen – Arbeit, Gemeinschaft, Familie, Identität – zu gefährden.“ Schwab prophezeit, dass die vierte industrielle Revolution „die Menschheit in ein neues kollektives und moralisches Bewusstsein heben“ werde.

Transhumanismus ist Teil der Transformation, die mit der vierten industriellen Revolution einhergeht, da künstliche Intelligenz (KI) selbst die besten menschlichen Leistungen bei bestimmten Aufgaben übertreffen wird. Die neuen Technologien „werden nicht aufhören, Teil der physischen Welt um uns herum zu werden – sie werden Teil von uns werden“, erklärt Schwab.

..... Für Schwab werden die Veränderungen, die mit den neuen Technologien kommen, umfassend sein und die Art und Weise, wie Waren und Dienstleistungen produziert und transportiert werden, zunichtemachen. Die Vierte Industrielle Revolution wird auf die Weise, wie man kommuniziert, zusammenarbeitet und die Welt erlebt, umwälzende Auswirkungen haben. Der Wandel wird so tiefgreifend sein, dass die Fortschritte bei der Neurotechnologie und Biotechnologie die Menschen zwingen werden, zu hinterfragen, was es bedeutet, Mensch zu sein......

..... Wer aber ist hier das „Wir“, von dem beide Autoren sprechen? In wessen Namen spricht das Weltwirtschaftsforum? Es ist die globale technokratische Elite, die die Übernahme der Kontrolle über die technische, wirtschaftliche und soziale Zukunftsentwicklung fordert. Es wird ein neues System angepeilt, das durch eine intime Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Regierung oder, genauer gesagt, zwischen einer kleinen Gruppe von Hightech-Unternehmen und einer Handvoll Schlüsselländer, gekennzeichnet ist.....

..... Die Ideologie des Weltwirtschaftsforums ist die der vorindustriellen Ära. Während es auf der Website des Forums (WEF) von Begriffen wie „Macht“, „Organisation“ und kontrollierter „nachhaltiger Entwicklung“ wimmelt, fehlen in eklatanter Weise die Begriffe „Freiheit“, „Marktkoordination“ und „individuelle Wahl“. Das Forum verbirgt die Tatsache, dass die Zukunft der Menschheit – anstelle des menschlichen Fortschritts – eine weltweite Verarmung und Unterdrückung wäre, sollten sich die Ideen des Weltwirtschaftsforums durchsetzen. Die Einrichtung der geplanten „ökologischen Wirtschaft“ wird notwendigerweise mit einem drastischen Rückgang der Weltbevölkerung einhergehen. Es bleibt dabei offen, wer die Betroffenen, die verschwinden müssen, sein werden......

..... Die neuen Technologien, die die vierte industrielle Revolution hervorbringt, können für die Menschheit von immensem Nutzen sein. Die Technologien an sich sind nicht das Problem, sondern wie sie eingesetzt werden. Eine dystopische Zukunft erwartet uns, wenn die globale Elite des Weltwirtschaftsforums das Sagen hat. Das Ergebnis wäre ein technokratisches Terrorregime, das sich als wohlwollende Weltregierung maskiert.....

vollständiger Artikel hier - ‚Freie Märkte‘ statt ‚Great Reset‘ – Ludwig von Mises Institut Deutschland (misesde.org)

WAS STECKT HINTER DEM „GROSSEN NEUSTART“, UND WOHIN FÜHRT DER WEG?

 .... Der Plan des Großen Neustarts kommt nicht aus dem Nichts. Die ersten modernen Versuche, eine globale Institution mit einer Regierungsfunktion zu schaffen, wurden von der Regierung von Woodrow Wilson ins Leben gerufen, der von 1913 bis 1921 US-Präsident war. Unter der Inspiration von Colonel Mandell House, dem wichtigsten Berater und besten Freund des Präsidenten, wollte Wilson ein Weltforum für die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg einrichten. Doch der Plan der amerikanischen Teilnahme am Völkerbund scheiterte, und der Drang zum Internationalismus und zur Schaffung einer neuen Weltordnung geriet in Vergessenheit während des Wirtschaftsaufschwungs der 20er Jahre.

Ein neuer Schritt vorwärts zur Umgestaltung der Gesellschaft in eine Organisation wurde während der Großen Depression unternommen. Präsident Franklin Delano Roosevelt ließ die Krise nicht verstreichen, ohne die Agenda mit seinem „New Deal“ voranzutreiben. Roosevelt nutzte eifrig die „Privilegien der Exekutive“, die er im Verlauf des Zweiten Weltkriegs anwenden konnte. Es gab kaum Widerstand, als er die Grundlagen für einen neuen Völkerbund legte, der die Vereinten Nationen heißen sollte. Unter der Führung von Stalin, Churchill und Roosevelt einigten sich 26 Nationen im Januar 1942 auf die Initiative zur Gründung der „Organisation der Vereinten Nationen“ (UNO), die am 24. Oktober 1945 ins Leben gerufen wurde. Seit ihrer Gründung haben die Vereinten Nationen und ihre Zweigstellen, wie die Weltbankgruppe und die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Länder der Welt darauf vorbereitet, die bei ihrer Gründung angekündigten Ziele einzuhalten.

Doch die verführerischen Ankündigungen, „internationalen Frieden und Sicherheit“ zu fördern, „freundschaftliche Beziehungen zwischen den Nationen zu entwickeln“ und sich für „sozialen Fortschritt, besseren Lebensstandard und Menschenrechte“ einzusetzen, verbergen die Agenda der Bildung einer Weltregierung mit Exekutivbefugnissen, deren Aufgabe nicht die Förderung von Freiheit und freien Märkten, sondern mehr Interventionismus und Kontrolle durch kulturelle und wissenschaftliche Organisationen ist. Dies wurde 1945 durch die Gründung der Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) deutlich.

Eugenik

Nach der Gründung der UNESCO wurde der englische Evolutionsbiologe, Eugeniker und erklärte Globalist Julian Huxley (der Bruder von Aldous Huxley, Autor von Schöne neue Welt) ihr erster Direktor.

Bei der Gründung der Organisation forderte  Julian Huxley einen „wissenschaftlichen Welthumanismus, global in seinem Umfang“ (S. 8), um die menschliche Evolution zu einem „wünschenswerten“ Ziel zu manipulieren. Mit diesen Ideen war Julian Huxley in respektabler Gesellschaft. Seit dem späten 19. Jahrhundert hat der Ruf nach einer genetischen Verbesserung der menschlichen Rasse durch Eugenik viele prominente Anhänger gewonnen. John Maynard Keynes zum Beispiel bezeichnete die Förderung der Eugenik und der Bevölkerungskontrolle als eine der wichtigsten sozialen Fragen und einen dringenden Forschungsbereich.

Keynes war nicht allein. Die Liste der Befürworter der Züchtung von Menschen zu ihrer eigenen Verbesserung ist groß und beeindruckend. Zu diesen „illiberalen Reformern“ gehören neben vielen anderen bekannten Namen die Schriftsteller H.G. Wells und G.B. Shaw, US-Präsident Theodore Roosevelt und der britische Premierminister Winston Churchill sowie der Ökonom Irving Fisher und die Pioniere der Familienplanung Margaret Sanger und Bill Gates Sr., der Vater von Bill Gates, Microsoft-Mitbegründer und Leiter der „Bill & Melinda Gates Stiftung”......

...... Der erste Direktor der UNESCO macht deutlich, dass menschliche Vielfalt nicht für alle da ist. Vielfalt gilt nicht für „Schwächlinge, Narren und moralisch Unzulängliche“. Die Politik muss berücksichtigen, dass in „erheblicher Prozentsatz der Bevölkerung nicht in der Lage ist, von der Hochschulbildung zu profitieren“ und auch ein „erheblicher Prozentsatz junger Männer“ an „körperlicher Schwäche oder geistiger Instabilität“ leidet und „diese Gründe oft genetisch bedingt sind“ (S. 20). Deshalb müssen diese Gruppen von den Bemühungen um die Förderung des menschlichen Fortschritts ausgeschlossen werden......

... Während in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg aufgrund der Vorgänge während der Zeit der Nationalsozialisten die Eugenik tabuisiert war, wurde sie in anderen europäischen Ländern, so auch in der Schweiz, fortgesetzt. In Schweden liefen Programme bis in die zweite Hälfte der 70er Jahre weiter. Tausende von Menschen wurden zwangssterilisiert, wobei die Indikation von „Alkoholismus“ bis „Mischling“ reichte und die formalen Begründungen „verwirrt“, „dämlich“ und „religiös verwirrt“ umfassten.

In den USA lief das gegen Schwarze gerichtete Sterilisationsprogramm auch in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts weiter und wurde erst in den 80er Jahren beendet. Unter dem Zeichen der Bevölkerungskontrolle (Kissinger Report) wurden im Rahmen von Programmen der UNO, Weltbank und Weltgesundheitsorganisation zahlreiche Sterilisationskampagnen in vielen Entwicklungsländern unternommen....

Heute kehrt die Eugenik, nun Transhumanismus genannt, über den Umweg umfassender Gesundheitspolitik zurück. Im Zuge der offiziellen Erklärung einer Pandemie haben die Regierungen umfassende Eingriffsbefugnisse erworben, die in vielfacher Hinsicht missbraucht werden können. Wissenschaftliche Beiträge im „Transhumanism Handbook“ (2019) machen gar keinen Hehl daraus, dass der Transhumanismus für die „globalen Ziele“ der Vereinten Nationen genutzt werden soll......

.... Schlussfolgerung

Mit der Gründung der Vereinten Nationen und ihrer Unterorganisationen hat das Bestreben, die Programme der Eugenik und des Transhumanismus voranzubringen, einen großen Schritt nach vorn getan. Zusammen mit den Aktivitäten des Club of Rome haben sie Bühne, um den großen Neustart zu initiieren, der derzeit im Gange ist. Mit der Ankündigung einer Pandemie hat das Ziel einer umfassenden staatlichen Kontrolle der Wirtschaft und Gesellschaft einen weiteren Sprung in Richtung einer umfassenden Transformation der Wirtschaft und Gesellschaft gemacht. Die menschliche Freiheit ist weltweit bedroht. Die Tyrannei steht unter dem Deckmantel der Expertenherrschaft und der wohlwollenden Diktatur. Die neuen Herrscher rechtfertigen ihr Recht auf Vorherrschaft nicht aufgrund der göttlichen Vorsehung, sondern beanspruchen nun das Recht, das Volk im Namen der universellen Gesundheit und Sicherheit auf der Grundlage mutmaßlicher wissenschaftlicher Beweise zu regieren.

vollständiger Artikel auf  Was steckt hinter dem „Großen Neustart“, und wohin führt der Weg? – Ludwig von Mises Institut Deutschland (misesde.org)

Sonntag, 7. Februar 2021

Das vergiftete Geschenk


Die vorgeblichen Ziele des „Great Reset“ muten begrüßenswert an, doch der Teufel steckt im Detail. Teil 1/2.

Als ein seltenes Gelegenheitsfenster, „unsere Welt zu reflektieren, neu zu überdenken und neu zu gestalten“, betrachtete Klaus Schwab die Coronakrise. Das Weltwirtschaftsforum (WEF) kündigte im Juni 2020 den globalen „Great Reset“ an. Das Dokument WEF, 2020a, visionierte den Neustart und die Umgestaltung der Weltökonomie als Lösungsweg aus der verheerenden Weltwirtschaftskrise, die sich in den nächsten Monaten deutlich zeigen wird. Der Weltgipfel des WEF wird 2021 erstmals nicht in Davos stattfinden, sondern im Mai in Singapur. In diesem zweiteiligen Artikel stellt die Autorin dar, was mit dem Great Reset gemeint ist und in welchem wissenschaftlichen Spannungsfeld verschiedener Interpretationen wir uns bewegen.

Im ersten Teil des zweiteiligen Artikels werden die Hintergründe und Utopien des Weltwirtschaftsforums zum Great Reset präsentiert, wie es sich selbst darstellt: Von der Absicht eines globalen Stakeholder-Kapitalismus über die Umsetzung einer Great Reset-Agenda bis zu einer bereits fertig durchdachten globalen Transformation der ökonomischen, sozialen und technologischen Welt.

Im zweiten Teil werden kritische Stimmen von sechs Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zusammengefasst, welche die Pläne des Great Resets und die Ereignisse des Jahres 2020 aus unterschiedlichen Fachbereichen in einen größeren Kontext gestellt und analysiert haben. Es geht dabei um die Corona-Krise als Wegbereiterin in das kybernetische Zeitalter, um globale Strategien und neue Standards, digitale Kontrolle, Transhumanismus und die Rolle der Großkonzerne und Milliardäre. Der Artikel soll Anhaltspunkte für einen breiten wissenschaftlichen und fachübergreifenden Diskurs zu diesen Themen aufzeigen und diesen vorantreiben.

.... The Great Reset — Hintergründe und Ziele

Vor 50 Jahren wurde das Weltwirtschaftsforum gegründet, in dem sich jährlich in Davos die wichtigsten Vertreter der Großkonzerne, der Regierungen und der Milliardäre treffen. Der Gründer und Vorsitzende des Weltwirtschaftsforums, Klaus Schwab, schreibt für das nächste Treffen in WEF, 2020a: 
„The pandemic represents a rare but narrow window of opportunity to reflect, reimagine, and reset our world.“ — „Die Pandemie stellt ein seltenes, aber enges Fenster einer Gelegenheit dar, unsere Welt zu reflektieren, neu zu überdenken und neu zu gestalten.“

Diesem Statement ist auf den ersten Blick nichts hinzuzufügen, wissen wir doch alle um die vielfältigen Probleme der Welt.

..... Die vier großen Ziele — oder wohlklingenden Versprechungen — des Great Resets sind eine sozialere und gerechtere Welt im regulatorischen und steuerlichen Sinne, die Errichtung einer sogenannten Stakeholder-Economy als Nachfolge der jetzigen Shareholder-Economy, des Weiteren die Förderung der 4. Industriellen Revolution und als letzten Punkt die Finanzierung und Umsetzung gemeinsamer Ziele der Staaten. Hierbei sind die Überwindung der Klimakrise, die Reduktion des Ressourcenverbrauchs, aber auch ein gemeinsames Beschaffungswesen und die Angleichung sozialer Standards, gemeint.....

... Die Pandemie zeige, wie schnell wir unsere Lebensweise radikal ändern können. Fast augenblicklich zwang die Krise Unternehmen und Einzelpersonen, Praktiken aufzugeben, die lange Zeit als unerlässlich galten, von häufigen Flugreisen bis hin zur Arbeit in einem Büro.

Der Umgang mit der COVID-19-Krise wird als positives Beispiel genannt, wie Geldströme eingesetzt werden und welche Regulatorien in Kraft treten. Das unermessliche Leid und die Kollateralschäden, welche die weltweiten Maßnahmen verursacht haben, bleiben weitgehend unerwähnt......

... Umsetzung des Great Resets
Die Frage, wie der Great Reset umgesetzt werden soll, beantwortet Schwab damit, dass der Wille zum Aufbau einer besseren Gesellschaft eindeutig vorhanden sei. Es bedürfe stärkerer und effektiverer Regierungen und bei jedem Schritt des Weges wird das Engagement des Privatsektors eingefordert.....

.... Treibende Kräfte: Gentechnik, Atomkraft und „große“ Regierungen
In seinem Buch „COVID-19: Der große Umbruch“, das im Sommer 2020 erschienen ist, stellt Klaus Schwab Überlegungen an, wie das zukünftige Wirtschaftswachstum aussehen könnte. Er geht davon aus, dass die COVID-19-Krise bis 2022 andauert. Diese wirtschaftliche Zwangspause für die Gesellschaft sollte dazu genutzt werden, darüber nachzudenken, was wirklich von Wert ist. In dieser Zeit sollten institutionelle Veränderungen in die Wege geleitet und politische Entscheidungen in Richtung einer gerechteren und „grüneren“ Zukunft getroffen werden....

... Biotechnologie, Online-X und Automatisierung

Der technologische Umbruch hätte bereits begonnen und Unternehmen würden sich in ihrer Arbeitsweise und Rentabilität verändern. Schwab hebt die Innovation in der Genetik hervor, mit der zukunftsträchtigen synthetischen Biologie, welche den Weg für eine bahnbrechende Entwicklung im Gesundheitswesen ebnet. Er schreibt, dass die Fortschritte in der Biotechnologie die schnelle Sequenzierung des Genoms des Corona-Virus ermöglicht hätten und effizientere Diagnosemöglichkeiten entwickelt wurden. Durch jüngst entwickelte biotechnologische Techniken mit RNA-Plattformen wären Impfstoffe schneller entwickelt worden.

Dass die EMA (European Medicines Agency) zum Jahreswechsel 2020/21 die Impfstoffe lediglich bedingt zugelassen (conditional marketing authorisation) hat, deren langfristige Wirksamkeit und Verträglichkeit erst während der laufenden Massenimpfungen weiter erforscht werden, bleibt unerwähnt und entzieht sich der öffentlichen Auseinandersetzung.....

... Schwab führt weiter aus, dass mit der Pandemie die digitale Transformation einen Impulsgeber gefunden habe. Neben Online-Meetings hätte sich das vor allem auf Online-Arbeit, Online-Bildung, Online-Shopping oder Online-Medizin positiv ausgewirkt. Für Verbraucherinnen und Verbraucher bedeutete dies eine plötzliche Verhaltensänderung, beispielsweise statt Freunde oder Arbeitskollegen persönlich zu treffen, auf Online-Meetings umzusteigen oder Online-Trainings statt der Besuche im Fitnessstudio. Viele Verhaltensweisen würden nach der Pandemie bestehen bleiben.....

.... Im Bereich der Unternehmen erwartet Schwab große Änderungen: Das Social Distancing würde nach der Pandemie fortbestehen. Die Automatisierung würde beschleunigt werden, aus Furcht vor Ansteckungen würden enge menschliche Kontakte vermieden. Das könnte aus Hygienegründen Branchen wie Restaurants, Einzelhandel oder die Unterhaltungsbranche betreffen, aber auch die Entwicklung von Robotern für die Reinigung, für Lagerhäuser oder Krankenhäuser fördern....

.... Konzept einer globalen strategischen Intelligenz

Als Abschluss der Darstellung des Weltwirtschaftsforums zeigt folgende Grafik, welche global anzuwendenden Ideen und Konzepte für die Zeit nach dem Great Reset abseits demokratischer nationaler Diskurse bereits entwickelt wurden.

Bild

Bildquelle: WEF, 2021

vollständiger Artikel auf Rubikon: Das vergiftete Geschenk | Rubikon

KOPFTUCHVERBOT - Wenn das Kopfkino Verfassungsrang beansprucht

Der Berliner Justizsenator, Dirk Behrendt (Grüne), will Lehrkräften zukünftig erlauben, im Schuldienst eine religiös konnotierte Bekleidung zu tragen. Dies wird von verschiedenen Politiker:innen, Lehrer:innenvertretern und der Juristin Seyran Ates scharf kritisiert. Sie befürchten eine Störung des Schulfriedens. Auch wenn Befürchtungen keine rechtlich zulässige Grundlage für Grundrechtseinschränkungen sind, ist ein Blick darauf notwendig, denn es offenbaren sich problematische Denkmuster.....

..... Doch die zum wiederholten Mal teils heftigen Reaktionen offenbaren, dass etliche Politiker:innen und Schulverantwortliche in Berlin sehr eigene Vorstellungen davon pflegen, für wie verbindlich sie Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts halten – von Gerichtsentscheidungen unterhalb dieser Ebene ganz zu schweigen. Wenn höchstrichterliche Urteile nur noch als „Richtschnur“ verstanden werden, an die man sich halten kann, aber nicht muss, dann ist das eine Ermunterung zum „Widerstand“ für all diejenigen, die unzufrieden sind, wenn Gerichte nicht so entscheiden, wie sie sich das vorstellen. Wohin das führt und was das für den gesellschaftlichen Frieden bedeutet, bedarf keiner weiteren Erläuterung.....

.... Das Bundesverfassungsgericht entschied 2015, dass ein pauschales Kopftuchverbot aufgrund einer lediglich abstrakten (d.h. erwarteten, angenommenen) Gefahr ein unverhältnismäßiger und damit nicht zulässiger Eingriff in die Religionsfreiheit ist. Nur eine konkrete Gefahr für den Schulfrieden oder die staatliche Neutralität können unter bestimmten Bedingungen ein Verbot im Einzelfall begründen.2....

.... Sie existieren zunächst einmal lediglich in den Köpfen derjenigen, die sich ausmalen, was passieren könnte, wenn eine Lehrerin mit Kopftuch an einer Schule unterrichten würde. Mit solchen Gedankenspielen – seien sie nun eine Hochrechnung von an Schulen tatsächlich existierenden Konflikten oder völlig aus der Luft gegriffen – lassen sich nun einmal keine gesetzlichen Verbote begründen. Erst recht lassen sich damit keine Eingriffe in die Religionsfreiheit begründen, die in der Regel Minderheiten schützt und der daher rechtlich mehr Gewicht beigemessen wird als der allgemeinen Handlungsfreiheit....

.... Diese Aussagen senden unmissverständlich zwei Botschaften: Eine kopftuchtragende Lehrerin hat eine Eigenschaft, die negativ bewertet wird und alles andere ihrer Persönlichkeit überdeckt – sie hat sich dafür entschieden, eine religiöse Regel, die sie für verbindlich hält, auch umzusetzen – und die Übernahme dieser Eigenschaft durch muslimische (und nicht-muslimische) Kinder muss unbedingt verhindert werden. Die zweite Botschaft: Muslimischen Eltern, die ihre Kinder religiös erziehen, muss in der Schule etwas entgegengesetzt werden, es muss eine Umerziehung zur Freiheit im Sinne der Freiheit von Religion, insbesondere vom Islam erfolgen. In die muslimischen Familien muss quasi eine nicht-muslimische Lehrerin mit einziehen, damit Kinder die Möglichkeit haben, etwas anderes gut zu finden, als das, was ihre Eltern gut finden. Jeder, der jetzt: „Genau!“ denkt, sollte sich darüber im Klaren sein, dass – gleiches Recht für alle – damit auch seine (rechtlich absolut zulässige) Lebensgestaltung zur Disposition steht und der Tag kommen könnte, an dem der Staat beschließt, auch seine Kinder müssten vor ihm „in Schutz genommen“ werden....

..... Es bleibt zu hoffen, dass die real existierende religiöse und weltanschauliche Vielfalt der Bevölkerung sich auch in Berlin zukünftig nicht nur in der Schülerschaft, sondern auch in den Kollegien angemessen widerspiegeln wird. Die rechtliche Lage ist klar. Es wäre ein fatales Signal, wenn einzelne Politiker:innen und Schulleitungen sich nicht endlich darauf besinnen würden, dass der Respekt vor Gerichtsurteilen und deren Umsetzung zum Kern der Demokratie gehört und der Staat nur in einer stabilen Demokratie seiner Aufgabe, die Heimstatt aller Bürger:innen zu sein, gerecht werden kann.

sehr lesenswerter Artikel im Migazin: Kopftuch: Wenn das Kopfkino Verfassungsrang beansprucht (migazin.de)







Montag, 25. Januar 2021

Totalitärer Globalismus -Teil 2

Die Sterblichkeit bei einer leichten Grippe liegt bei 0,1 Prozent der Erkrankten, einer mittleren Grippe bei 0,5 Prozent und einer schweren Grippe bei 1,0 Prozent, die von Covid-19 nach verschiedenen offiziellen Angaben zwischen 0,2 und 0,3 Prozent. Und bei letzteren Angaben ist ein großer Teil dabei, der real an anderen Krankheiten gestorben ist und zusätzlich Covid-19 hatte. Das Durchschnittsalter der „Corona-Toten“ liegt beispielsweise in Deutschland bei etwas über 80 Jahren, die wenigen deutlich Jüngeren hatten erhebliche Vorerkrankungen; die ganz vereinzelten Jungen ohne Vorerkrankungen sind die Ausnahmen, die die Regel bestätigen (1).

..... Und es wird die gesamte Gesellschaft mit „Corona-Maßnahmen“ schikaniert, die Wirtschaft gegen die Wand gefahren und Millionen Existenzen vernichtet. Das ist nicht einfach Dummheit der Regierungen.
Covid-19 wird definitiv von den herrschenden Kapitalgruppen benutzt, um die Gesellschaft nach ihren Interessen dramatisch zu verändern......

Sonntag, 24. Januar 2021

Totalitärer Globalismus Teil 1/2

 Das Großkapital benutzt die „Coronapandemie“, um seine Verwertungskrise durch ein autoritäres Regime zu lösen . Teil 1/2.

Der weltweite Kapitalismus ist auf dem Weg in die schwerste Wirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg. Lösen wollen dies Milliardäre und große Konzerne durch ein mit einer „Pandemie“ legitimiertes globales Notstandsregime. Erreicht werden sollen dadurch eine Marktbereinigung durch Kapitalvernichtung, ein durchschlagender Angriff auf die Arbeiterklasse und eine Enteignung der Mittelschichten. Manche Kapitalgruppen würden besonders profitieren. Sie und ihre Ideologen sind dementsprechend die Speerspitze der totalitären, transhumanistischen neuen Weltordnung, die durch einen Great Reset durchgesetzt werden soll. Der Großteil der sogenannten Linken verkennt nicht nur die Lage, sondern befindet sich im Schlepptau der herrschenden Klasse.

Donnerstag, 21. Januar 2021

TOTALÜBERWACHUNG: Chinas flächendeckendes Ranking-System für Verhalten seiner Bürger verzögert sich

Mit seinem Sozialkreditsystem will China den idealen Bürger mittels totaler Überwachung erziehen und zugleich die Marktwirtschaft perfektionieren. Das System, das eigentlich mit Ende 2020 für alle Chinesen gelten sollte, verzögert sich allerdings, wie "Heise" berichtet. Es soll eine Art Ranking für jeden Bürger – basierend auf seinem Verhalten – schaffen, ähnlich einer Bonitätsprüfung. Wer beispielsweise bei Rot über eine Ampel läuft oder Rechnungen nicht zeitnah bezahlt, muss mit Abzügen rechnen. Wer ein schlechtes Ranking hat, darf nicht mit dem Flugzeug fliegen, teure Hotels buchen oder einen Zug für eine längere Strecke buchen....

Chinas flächendeckendes Ranking-System für Verhalten seiner Bürger verzögert sich - Überwachung - derStandard.at › Web


Der inszenierte Bürgerkrieg


Die Menschen in den USA werden gezielt gegeneinander aufgehetzt, um im Schatten dieses Konfliktes das digitale Zentralbankgeld zu installieren.

von Ernst Wolff

Zerfällt das Imperium? Ein oberflächlicher Blick auf das Chaos in den Vereinigten Staaten könnte diesen Eindruck erwecken. Eine gespaltene Gesellschaft, bittere Armut, eine zerfallende Infrastruktur, Aufstände auf den Straßen sowie vor und in Regierungsgebäuden — die Liste der Auflösungserscheinungen ist lang. Doch bei näherer Betrachtung wird deutlich, dass das vermeintliche Chaos System hat. Denn während die US-Bürger nun damit beschäftigt sind, sich gegenseitig an die Gurgel zu gehen oder schlicht um ihr Überleben kämpfen, können die großen Digital-Konzerne — die während des Lockdowns historisch beispiellose Gewinne einfuhren — sowie die US-Notenbank ein digitales Zentralbankgeld etablieren. Dieses dürfte dann die Demokratie und die Freiheit der Bürger endgültig begraben.


Dienstag, 19. Januar 2021

Der kleine Nazi

Wenn das Verpfeifen von Bürgern, die gegen die Corona-Maßnahmen verstoßen, zum guten Ton gehört, breitet sich ein Klima von Misstrauen und Unfreiheit aus.

von Marcus Klöckner
Die Maßnahmen der Regierungen gegen das Coronavirus lassen das Denunziantentum (1) wiederaufleben. In einer Zeit, in der die bedingungslose Akzeptanz der „neuen Normalität“ von „verantwortungsbewussten“ Bürgern als Selbstverständlichkeit betrachtet wird, wittert ein bestimmter Typus Mensch Morgenluft. Dort, wo klare Regeln von allerhöchster Stelle vorgegeben werden, aktiviert sich seine Aufmerksamkeit. Rasch, so ist es in ihm angelegt, fährt sein spezielles „Betriebssystem“ hoch. Er erkennt, dass die Bühne für ihn bereitet und sein Einsatz gefragt ist. Der kleine Nazi lebt auf. Eine Glosse.

Weiterlesen hier: 


Fazit: Es liegt auf der Hand: Der kleine Nazi ist nicht der aufrichtige Bürger, der er vorgibt zu sein.

Im Grunde genommen ist er ein erbärmlicher Wicht. Die Gefahr, die von ihm ausgeht, darf dennoch nicht unterschätzt werden. Setzt die Ordnungsmacht erstmal auf ihn und seinen Hang zum Denunzieren, steht nicht nur für den einzelnen Bürger, sondern auch für die Gesellschaft viel auf dem Spiel. Ein Klima von Argwohn, Misstrauen und Unfreiheit breitet sich aus.

Wo in der Menge sind die Denunzianten-Augen? Wer ist wohlgesonnen und wer lauert nur darauf, seine Mitmenschen zu verpfeifen? Aber vor allem: Wie weit würde der kleine Nazi gehen, wenn die Bühne für ihn erst so richtig bereitet ist?


Der Impfschwindel

 

Man muss kein „Impfgegner“ sein, um den derzeitigen Aktionismus der Covid-19-Bekämpfer zu kritisieren — nur ein freiheitsliebender Mensch.
von Simon Black

Wer keinen Spinat mag, ist nicht unbedingt deshalb ein „Gemüsegegner“. Das Schimpfwort „Impfgegner“ fängt man sich in diesen Tagen jedoch sehr schnell ein, wenn man gegen die übereilte, profitgetriebene und somit äußerst riskante Art und Weise protestiert, wie uns derzeit Impfstoffe gegen das Coronavirus aufgedrängt werden sollen. Die systematische Diffamierung von Menschen, die Fragen stellen oder auch nur zögern, sich den unzureichend erprobten Wirkstoff in die Venen jagen zu lassen, könnte zu einem ausgeklügelten Plan gehören, die Gesellschaft auf Gedeih und Verderb „durchzuimpfen“. Selbst die körperliche Selbstbestimmung, die im Zuge der MeToo-Bewegung noch hoch im Kurs stand, soll nun der höchsten Bürgerpflicht der Impfdisziplin geopfert werden. Impfungen mögen in der Medizingeschichte Großartiges bewirkt haben; dies muss aber nicht unbedingt für jedes weitere Impfexperiment gelten. Viele der Argumente der Befürworter zeugen im besten Fall von mangelnder Sachkenntnis, im schlimmsten Fall bedeuten sie ein gefährliches Spiel mit der Gesundheit der Menschen.

Was steckt hinter der Corona-Politik?

 Die öffentliche Debatte in Deutschland und anderswo scheint festgefahren: aus „Fallzahlen“ und „Inzidenzen“ folgen „Sachzwänge“ und „Maßnahmen“ – zumeist alternativlos. Kritiker sind „Leugner“, Widerspruch „unwissenschaftlich“. Was bleibt, ist das große Paradox, der sprichwörtliche Elefant im Raum: Die vorliegenden Daten zur Tödlichkeit des Virus, zur Übersterblichkeit, zur Intensivbettenbelegung, zur Infektiosität von Asymptomatischen und zur Aussagekraft des PCR-Tests rechtfertigen die politischen Entscheidungen nicht ansatzweise. Der Eindruck, dass es bei all dem nicht um den Gesundheitsschutz geht, verstärkt sich. Was aber motiviert dann die von Regierungen in aller Welt energisch durchgesetzten Freiheitsbeschränkungen?

PAUL SCHREYER, 2. Dezember 2020Hier ist dieser sehr interessante Artikel von Paul Schreyer in seinem Magazin Multipolar:Was steckt hinter der Corona-Politik? - multipolar (multipolar-magazin.de)

Paul Schreyer: Pandemie-Planspiele – Vorbereitung einer neuen Ära?

Biologe analysiert mögliche Gefahren der Corona-Impfung und der Zulassun...

Freitag, 18. September 2020

Nicht geeignet für Kinder - Erschütternder Moria-Film geht im Netz viral

Nur zwei Flugstunden von Deutschland entfernt spielen sich in griechischen Flüchtlingslagern unglaubliche Szenen ab. Ein Video zeigt das Elend - und wurde im Netz schon fast drei Millionen Mal angeklickt. Die Macher warnen davor, es Kindern zu zeigen.

…… Nur wenige Stunden nach der Sendung verzeichnete das Video, in dem ein junger Flüchtling aus Afghanistan über die unwürdigen Zustände im Lager berichtet, auf YouTube, Facebook und anderen Online-Kanälen bereits über 2,79 Millionen Abrufe.

A Short Story Of Moria | Joko & Klaas 15 Minuten live

L'Autriche, c'est moi! An der Verkurzung Österreichs führt kein Weg vorbei

Ist es noch die einprogrammierte Selbstüberschätzung oder schon das Hinübergleiten in einen angemessenen Cäsarenwahn? Mit dem geballten Trotz eines an Viktor Orbán gereiften EU-Kritikers hat Sebastian Kurz kürzlich der deutschen Bundeskanzlerin ein "Österreich entscheidet souverän!" entgegengeschleudert. Hatte es diese berüchtigte Symbolpolitikerin doch gewagt, den wahrhaft humanistischen Ansatz einer vorauseilenden Kindesweglegung als "nicht gut" einzuschätzen. Was erlaubt sich diese Frau?

Nun ist nichts von einer Willenskundgebung des österreichischen Volkes bekannt, auf den sich eine souveräne Entscheidung Österreichs gründen könnte, Migrantenkindern aus Moria die Aufnahme hier zu verweigern. Aber unter einer türkisen Kanzlerschaft wird das Volk als Souverän vielleicht eine Fußnote innerhalb unserer schönen Verfassung, außerhalb aber entbehrlich, wenn der Bundeskanzler nach drei Jahren mühseligen Fuhrwerkens endlich dabei ist, mit diesem Österreich zu einer Unio mystica zu verschmelzen, der kein Pull-Effekt mehr etwas anhaben kann.

https://www.derstandard.at/story/2000120082503/lautriche-cest-moi