In den letzten Wochen – beginnend mit dem
30. März bis zum 15. Mai, dem Tag der Nakba, der Katastrophe vor 70
Jahren – wiederholte sich einmal mehr ein Gemetzel der besonderen Art.
Dieses unglaubliche Massaker am Grenzzaun des Konzentrationslagers Gaza
mit bis heute 117 Ermordeten, darunter 13 Kinder, sowie 2 als solche
gekennzeichneten Journalisten und zwei Rollstuhlfahrer. 3.188
palästinensische Demonstranten wurden verletzt. Unter den Verletzten
waren 288 Kinder, 70 Frauen, 10 Sanitäter und 12 Journalisten. Diese
Brutalität des Vorgehens stellte erneut eine ungeheuerliche mörderische
Energie der „moralischsten“ aller „Verteidigungsarmeen“ unter Beweis.
(1)
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Dienstag, 5. Juni 2018
Mittwoch, 20. Dezember 2017
Dienstag, 12. Dezember 2017
KenFM im Gespräch: mit Rolf Verleger („Hundert Jahre Heimatland?“)
Prof. Rolf Verleger kommt aus einer
jüdischen Familie, studierte Psychologe, lehrte an der Universität
Lübeck und war vier Jahre lang Mitglied im Zentralrat der Juden.
Seine
Eltern überlebten den Holocaust und lehrten ihrem Sohn, dass Judentum
und Zionismus nicht ein und dasselbe sind. Der Zionismus hat das
Judentum gekapert, so Rolf Verleger, und dadurch die jüdische Tradition
der Nächstenliebe durch Nationalismus und Rassismus ersetzt.
Der
Staat Israel hat sich zum Albtraum, nicht nur für die Palästinenser,
sondern eben auch für die Israelis entwickelt. Das erklärt, warum immer
mehr Bürger ihre Koffer packen und das Land für immer verlassen. Sie
sind frustriert. Zurecht.
Von einem
tatsächlichen Friedensprozess kann schon lange nicht mehr die Rede sein,
denn unter den zionistischen Hardlinern wird es kein Ende der Besatzung
geben. Sie argumentieren mit der Floskel, dass die Bibel ihr Grundbuch
sei und sie nicht bereit wären, sich einer weltlichen Instanz wie der
UNO zu unterwerfen.weiterlesen bzw. Video auf KenFm
Samstag, 2. Dezember 2017
Roger Waters über israelische Besatzungspolitik
Roger Waters ist die Stimme von Pink Floyd und zählt zu den bekanntesten Musikern der Welt.
...... Roger Waters wollte das erst glauben, nachdem er es mit eigenen Augen gesehen hatte. Er sagte seinen Auftritt in Tel Aviv ab und besucht stattdessen die besetzten Gebiete, um hier ein Konzert zu geben. Was er dabei an normalen Schikanen und Terror der israelischen Armee gegen die Palästinenser erlebte, schockte ihn derart, dass er sich entschloss, sich politisch gegen diese menschenverachtenden Zustände zu engagieren.
Er wurde Teil der BDS-Bewegung (Boycott, Divestment and Sanctions), deren Ziel es ist, durch friedlichen Protest auf das Schicksal der Palästinenser aufmerksam zu machen. Roger Waters ist ein Menschenrechtsaktivist, der sich, genau wie Naomi Klein, Stephen Hawking oder Desmond Tutu, der BDS-Bewegung angeschlossen hat. Wer es allerdings wagt, die Politik der zionistisch-rassistischen Regierung zu kritisieren, bekommt er unmittelbar die Keule des Antisemitismusvorwurfs zu spüren. Absurd! weiterlesen auf KenFm
...... Roger Waters wollte das erst glauben, nachdem er es mit eigenen Augen gesehen hatte. Er sagte seinen Auftritt in Tel Aviv ab und besucht stattdessen die besetzten Gebiete, um hier ein Konzert zu geben. Was er dabei an normalen Schikanen und Terror der israelischen Armee gegen die Palästinenser erlebte, schockte ihn derart, dass er sich entschloss, sich politisch gegen diese menschenverachtenden Zustände zu engagieren.
Er wurde Teil der BDS-Bewegung (Boycott, Divestment and Sanctions), deren Ziel es ist, durch friedlichen Protest auf das Schicksal der Palästinenser aufmerksam zu machen. Roger Waters ist ein Menschenrechtsaktivist, der sich, genau wie Naomi Klein, Stephen Hawking oder Desmond Tutu, der BDS-Bewegung angeschlossen hat. Wer es allerdings wagt, die Politik der zionistisch-rassistischen Regierung zu kritisieren, bekommt er unmittelbar die Keule des Antisemitismusvorwurfs zu spüren. Absurd! weiterlesen auf KenFm
Samstag, 25. November 2017
Meinungsfreiheit nur für Israel-Freunde, ansonsten Zensur?
Es ist an der Zeit, den Verleumdern und ihren Verleumdungen entgegenzutreten.
von Rolf VerlegerDie Bewegung fordert "BDS", d.h. Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen gegen Israel.
Abgelehnt wird dieser zivile Widerstand selbstverständlich von den in Israel herrschenden Nationalisten und der nationalistischen Internationale (Strache, Wilders, Orban, Trump), denen Israel als Vorbild dient. Die demokratische Mehrheit der deutschen Bevölkerung möchte sich einerseits mit dieser nationalistischen Welle nicht gemein machen, zu Recht. Andererseits können die europäischen Staaten und besonders Deutschland, die vor 80 Jahren Europas Juden vertrieben und ermordeten und ihnen keinen anderen Ausweg ließen, als sich eine neue Heimat zu suchen, es schlecht den Palästinensern gleichtun und diese neue Heimat nun wieder wegwünschen. Daher trifft die Frage des richtigen Umgangs mit Israel uns Deutsche in unserem Selbstverständnis: Inwieweit müssen sich die Nachkommen der Opfer des deutschen Rassismus nicht an Menschenrecht und Völkerrecht halten?
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Samstag, 4. November 2017
100 years on: The Balfour Declaration explained
This week, Palestinians around the world are marking 100 years since the Balfour Declaration was issued on November 2, 1917.
The declaration turned the Zionist aim of establishing a Jewish state in Palestine into a reality when Britain publicly pledged to establish "a national home for the Jewish people" there.
The pledge is generally viewed as one of the main catalysts of the Nakba - the ethnic cleansing of Palestine in 1948 - and the conflict that ensued with the Zionist state of Israel.
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The declaration turned the Zionist aim of establishing a Jewish state in Palestine into a reality when Britain publicly pledged to establish "a national home for the Jewish people" there.
The pledge is generally viewed as one of the main catalysts of the Nakba - the ethnic cleansing of Palestine in 1948 - and the conflict that ensued with the Zionist state of Israel.
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Who was behind the Balfour Declaration?
This week, Palestinians around the world are marking 100 years since the Balfour Declaration was issued on November 2, 1917.
The Balfour Declaration was a public pledge by Britain, declaring its aim to establish "a national home for the Jewish people" in Palestine.
The statement came in the form of a letter from Britain's then foreign secretary, Arthur Balfour, addressed to Lionel Walter Rothschild, a figurehead of the British Jewish community.
But the declaration was by no means formulated and decided upon overnight - rather, it had been in the works for years, involved many people and was drafted numerous times before being sent out.
The pledge is generally viewed as one of the main catalysts of the ethnic cleansing of Palestine in 1948 and the creation of the Zionist state of Israel.
Below, Al Jazeera examines the key players involved in realising the Balfour Declaration.
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The Balfour Declaration was a public pledge by Britain, declaring its aim to establish "a national home for the Jewish people" in Palestine.
The statement came in the form of a letter from Britain's then foreign secretary, Arthur Balfour, addressed to Lionel Walter Rothschild, a figurehead of the British Jewish community.
But the declaration was by no means formulated and decided upon overnight - rather, it had been in the works for years, involved many people and was drafted numerous times before being sent out.
The pledge is generally viewed as one of the main catalysts of the ethnic cleansing of Palestine in 1948 and the creation of the Zionist state of Israel.
Below, Al Jazeera examines the key players involved in realising the Balfour Declaration.
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Montag, 11. September 2017
Wussest du??? Vor 120 Jahren wurde die Zionistische Weltorganisation (WZO) gegründet
von Petra Wild.
In
Deutschland hält sich hartnäckig die Meinung, die Gründung des Staates
Israel sei eine Folge des Holocausts gewesen. Dieses Narrativ wird
besonders von den Unterstützern Israels verbreitet, um damit das
zionistische siedlerkolonialistische Projekt in Palästina zu
rechtfertigen. Aufgrund Jahrzehnte langer Propaganda ist dieses Narrativ
hierzulande so allgegenwärtig und verfestigt, dass auch Israel-Kritiker
es verinnerlicht haben. Aber die Realität sieht anders aus.
Der Zionismus, ein europäischer Siedlerkolonialismus
Der Zionismus entstand lange vor dem Holocaust und sogar vor dem Aufstieg des Faschismus.
Samstag, 20. Mai 2017
Von deutscher Kollektivschuld!
Schon erleben wir hier eine schreckliche Islamfeindlichkeit, die die
Muslime kollektiv in Haftung nimmt, wenn einzelne Terroristen Verbrechen
begehen, und „der Islam“ als terroristische Religion verunglimpft wird.
Diese gefährliche Tendenz macht Muslime zu den heutigen Juden, die
inzwischen von der Mehrzahl der deutschen und europäischen Bevölkerung
mit Vorurteilen und Misstrauen betrachtet werden. Kampagnen, wie die von
jüdischen Organisationen und die Instrumentalisierung des Holocaust
haben maßgeblich dazu beigetragen, dass man den muslimischen
Flüchtlingen quasi einen kollektiven Antisemitismus vorwarf. Das ist
nichts anderes als Ablenkungsmanöver, um von der Kritik am illegalen
zionistischen Staatsterrorismus und der Siedlungspolitik abzulenken. Da
kommen die Muslime und der Islam gerade recht als Feindbild und
Sündenbock. Während also weltweit der Antisemitismus nicht mehr geduldet
wird, ist die Islamfeindlichkeit akzeptiert und wird sogar gefördert.
Wir brauchen keine deutsche Leitkulturthesen nach dem Motto „am
deutschen Wesen soll die Welt genesen“, wie sie diverse Politiker von
„der Misere“ bis zu Spahn vertreten, und bei solchen „rechten“ CDU/CSU
Politikern ist auch die AfD überflüssig.
ganzer Artikel auf sicht-vom-hochblauen....
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Mittwoch, 15. Februar 2017
Wenn Landraub, Mauerbau, Vertreibung und Anti-Muslim Hetze zur Staatsräson wird!
Meisterhaft hat es das Netanjahu Regime verstanden, im Zuge des
Umbruchs in den USA, wo durch die US-Präsidenten-Wahl die Aufmerksamkeit
der ganzen Welt auf Dekrete und Tweets des narzisstischen
„National-Sozialisten“ Trump gerichtet sind, zionistische Raubzüge,
rassistische Gesetze und die Judaisierung Palästinas voranzutreiben.
Treffender, als es der rechtsextreme Likud-Abgeordnete und Wissenschaftsminister Ofir Akunis aussprach kann es nicht gesagt werden, was die Beschreibung der zionistischen Politik angeht: „Das ganze Land Israel gehört uns, ungeteilt dass ist unstrittig“.
weiterlesen auf sicht-vom-hochblauen....
Treffender, als es der rechtsextreme Likud-Abgeordnete und Wissenschaftsminister Ofir Akunis aussprach kann es nicht gesagt werden, was die Beschreibung der zionistischen Politik angeht: „Das ganze Land Israel gehört uns, ungeteilt dass ist unstrittig“.
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Mittwoch, 5. Oktober 2016
Was auch noch gesagt werden muss!
Peres wurde von allen Seiten als letzter Vater Israels, der den
„Jüdischen Staat“ über Jahrzehnte geprägt hatte gelobt, und von der
ganzen „westlichen Wertegemeinschaft“ betrauert und beweint. Was war das
für ein gleich geschalteter Chor, der Peres so scheinheilig würdigte.
Selten hat man so viele verlogene Reden und Nachrufe gehört wie für
diesen falschen Friedensengel. Peres war ein Nationalist und Zionist,
der nur eines wollte: nämlich einen Judenstaat aufzubauen, aber im
ganzen Palästina! (2)
ganzer Artikel auf Sicht vom Hochblauen......
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Freitag, 30. September 2016
Shimon Peres from the perspective of his victims; Ilan Pappe
The obituaries for Shimon Peres have already appeared, no doubt
prepared in advance as the news of his hospitalization reached the
media.
The verdict on his life is very clear and was already pronounced by US President Barack Obama: Peres was a man who changed the course of human history in his relentless search for peace in the Middle East.
My guess is that very few of the obituaries will examine Peres’ life and activities from the perspective of the victims of Zionism and Israel.
He occupied many positions in politics that had immense impact on the Palestinians wherever they are. He was director general of the Israeli defense ministry, minister of defense, minister for development of the Galilee and the Negev (Naqab), prime minister and president.
In all these roles, the decisions he took and the policies he pursued contributed to the destruction of the Palestinian people and did nothing to advance the cause of peace and reconciliation between Palestinians and Israelis.
weiterlesen auf electronicintifada....
The verdict on his life is very clear and was already pronounced by US President Barack Obama: Peres was a man who changed the course of human history in his relentless search for peace in the Middle East.
My guess is that very few of the obituaries will examine Peres’ life and activities from the perspective of the victims of Zionism and Israel.
He occupied many positions in politics that had immense impact on the Palestinians wherever they are. He was director general of the Israeli defense ministry, minister of defense, minister for development of the Galilee and the Negev (Naqab), prime minister and president.
In all these roles, the decisions he took and the policies he pursued contributed to the destruction of the Palestinian people and did nothing to advance the cause of peace and reconciliation between Palestinians and Israelis.
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Samstag, 26. März 2016
Die Rassenideologie des Zionismus
Die Rassenideologie des Zionismus aus Palästina Dokumentation Nr. 3, 1975 Hrsg.: Liga der Arabischen Staaten, Bonn:
Zionismus und Rassismus: 38-seitige Broschüre
"Dass eine Nation durch Gewalt oder Drohungen eine andere Nation zwingen sollte, gegen ihren eigenen Willen oder entgegen den Wünschen der Mehrheit ihres Volks zu handeln, ist «Aggression». Es ist gegen die Grundsätze der Gerechtigkeit, der Demokratie und der Selbstbestimmung in ihrer äusseren und internationalen Anwendung. Dass eine Minderheit innerhalb einer Nation gewaltsam ihren Willen der Mehrheit aufzwingen sollte, ist gleichfalls Aggression, wird jedoch gewöhnlich «Tyrannei» genannt. Es ist die Verneinung der Grundsätze der Gerechtigkeit, der Demokratie und der Selbstbestimmung in ihrer inneren oder innenpolitischen Anwendung. Dies ist der einzige 'abstrakte' oder moralische Grundsatz, der für die Urteilsfällung in der Palästinafrage nötig ist. Und keine Wandlungen auf der Ortsszene, nichts im Kaleidoskop der wechselnden Ereignisse, wird das ändern. Er wird weder in einem Jahr noch in fünfzig Jahren überholt sein." Professor Ch.T. Stace von der Princeton Universtät in einem Artikel über die "zionistische Illusion"
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