Sonntag, 30. Januar 2022
Mittwoch, 14. Juli 2021
Die bösen Zwillinge des Transhumanismus und der Technokratie
Die Punkte zwischen Technokratie und Transhumanismus sind leicht zu verbinden, sobald man versteht, dass beide auf der pseudowissenschaftlichen Religion des Szientismus fußen, die postuliert, dass die Wissenschaft Gott sei und Wissenschaftler und Ingenieure ihre Priesterschaft wären. Dieser Artikel bietet den aktuellen Rahmen, um diesen Nexus zu verstehen.
.... Der Szientismus lehnt traditionelle religiöse Ansichten, Moral und Philosophie ab und schaut stattdessen auf die Wissenschaft als Quelle für persönliche und gesellschaftliche moralische Werte.
Die Beziehung zwischen Technokratie und Transhumanismus lässt sich bereits 1933 erkennen, als Harold Loeb das Buch „Life in a Technocracy: What It Might Be Like“ schrieb:
„Die Technokratie sieht eine andere Form der Domestizierung vor, eine Form, in der der Mensch mehr als ein Mensch werden kann … Die Technokratie ist darauf ausgerichtet, die sogenannten höheren Fähigkeiten in jedem Menschen zu entwickeln, sodaß sich nicht jeder Mensch mit dem Los abfinden muß, in das er hineingeboren werden kann … Durch Züchtung mit bestimmten Individuen für bestimmte Zwecke … Eine Technokratie sollte also mit der Zeit eine Rasse von Menschen hervorbringen, die qualitativ besser ist als jede, die jetzt auf der Erde bekannt ist…“
Die bösen Zwillinge des Transhumanismus und der Technokratie | uncut-news.ch (uncutnews.ch)
QUELLE: THE EVIL TWINS OF TRANSHUMANISM AND TECHNOCRACY
Mittwoch, 10. März 2021
Der Aufstieg der Gottkönige 16 Dez. 2020
Die Maßnahmen gegen die COVID-19-Pandemie bringen erhebliche Einschnitte in die Grundrechte mit sich. Neu ist diese Entwicklung nicht. Schon seit einigen Jahren bewegen wir uns – wie an der Schnur gezogen – in die Richtung einer Dystopie.
Fragen Sie sich, wohin die Reise geht? Wo das alles einmal enden wird? Da sind Sie nicht allein.
Eine gesicherte Antwort auf Ihre Fragen kann dieser Artikel natürlich nicht liefern. Die Zukunft ist uns allen unbekannt. Innerhalb gewisser Grenzen kann man sie aber durchaus vorhersagen. Ähnlich der Flugbahn eines Geschosses, das mit Geschwindigkeit X von A nach B unterwegs ist. Punkt C ist dann kein ganz so großes Mysterium mehr.
........ Nach der Corona-Pandemie wird es keinen Einzelhandel mehr geben. Wirtschaftlich gesehen werden die Hilfsmaßnahmen wirkungslos verpuffen und die Betroffenen in großer Zahl pleitegehen. Es folgen der Crash und eine dann unausweichliche Währungsreform. Das neue Geld ist digital. Die Bürger bekommen eine "Wallet" und später auch ein minimales monatliches Grundeinkommen. Kontrolliert wird die neue Währung von den gleichen Technologie-Konzernen, bei denen man sie auch wieder ausgibt. Die Algorithmen dieser Konzerne werden endgültig alles über jeden Menschen wissen. Privatsphäre oder Anonymität existieren nicht mehr. Politischer Widerstand auch nicht. Er wird bei Bedarf über die Wallet "abgeschaltet".
Es folgen Mikrochips. Alle Menschen werden ihre "Papiere", ihr Geld und sämtliche relevanten Daten unter der Haut tragen. Strafen, Gebühren oder Rechnungen werden direkt abgebucht. Jedes unerwünschte Verhalten wird auf diesen Chips gespeichert. Persönliche Freiheiten hängen dann direkt von diesen kompromittierenden Daten ab. Wer negativ auffällt, kann das Viertel nicht verlassen, nicht auswärts essen und auch nicht mehr mit dem Fahrstuhl fahren. Renitenz wird bestraft. Sie muss zu Fuß gehen, Treppen steigen und kalt duschen. Betrieben und kontrolliert wird dieses System von den Technologie-Konzernen.
Das alles ist mehr als nur ein dystopisches Hirngespinst. Wie an der Schnur gezogen liegen wir genau auf diesem Kurs. Die forcierte Globalisierung führte bereits zu einer schleichenden Machtübernahme durch immer kleinere Gruppen und immer größere Konzerne. Transnationale Machtzentren reißen zunehmend nationale Kompetenzen an sich, seien es Brüssel, die UNO, NGOs oder multimillionenschwere Stiftungen. Unternehmen wie Alphabet (Google), Apple, Microsoft und Amazon kontrollieren bereits erheblich Teile des Informationszeitalters. Vordenker wie Klaus Schwab prophezeien nun die baldige Verschmelzung von Mensch und Technologie. Damit einher geht auch die Verschmelzung von Konzernen und Staat. Die Konzerne stellen die Infrastruktur für Finanzen, Informationen, den Handel und den Konsum. Sie werden bestimmen, wie wir leben, arbeiten, essen und uns fortbewegen. Jeder Aspekt unseres Lebens und Denkens wird künftig von den Konzernen kontrolliert. Hoheitliche Aufgaben werden in der Praxis schrittweise von ihnen übernommen. Von Bildung über Sicherheit bis hin zur Justiz. Das Beamtentum wird verschwinden. Auch das Privateigentum wird abgeschafft. Gewöhnliche Menschen werden nichts besitzen und nur Mieter auf einem Privatplaneten sein. Mit Nutzungsrechten, die gemietet, gepachtet oder gekauft werden müssen. Und zwar von den Konzernen in der Währung ebendieser Konzerne......
Samstag, 6. März 2021
Züchter und Denker
Philosophen, Politiker und Transhumanisten versuchen dem „Übermenschen“ den Weg zu bereiten — das Ergebnis dürfte vor allem eines sein: unmenschlich.
..... Anfang des 20. Jahrhunderts war Eugenik en vogue, gerade auch in intellektuellen Kreisen und durchaus nicht nur in Deutschland. Theoretiker wie Arthure Gobineau und Sir Francis Galton, ein Halb-Cousin Darwins, wandten sich gegen eine Vermischung der „Rassen“. Eine Höherentwicklung der Menschheit sollte durch die Dominanz der „Stärkeren“ sowie die Unterdrückung oder gar Ausrottung der „Schwächeren“ erreicht werden. Die Eugeniker propagierten vor allem die Idee, die Menschheit könne die Höherentwicklung ihrer Art in ihre eigenen Hände nehmen und bewusst beschleunigen. Sie verstanden darunter nicht nur einen allgemeinen „Daseinskampf“ um Arbeitsplätze und Paarungsmöglichkeiten, sondern durchaus auch rabiate Maßnahmen wie die Sterilisation oder gar Ausmerzung von „unwertem Leben“.Der Hitler-Biograf Claus Hant beschreibt in seinem Buch-Kapitel über Eugenik, dass mit der Rassenlehre auch eine deutlich antisoziale und antidemokratische Haltung verbunden war:
„Der Anspruch auf soziale und politische Chancengleichheit wurde von der Eugenik verneint. An dessen Stelle trat die scheinbar biologisch fundierte Forschung nach rassischer Auslese. Für viele rational denkende Intellektuelle besaßen diese Ideen mehr Überzeugungskraft als das humanitäre Postulat individueller Menschenrechte.“
„Eugenik-Leugner, die vor Panikmache warnten oder gar die Wissenschaftlichkeit der Eugenik bezweifelten, wurden als realitätsblinde Ignoranten an den Pranger gestellt. Man warf ihnen vor, dass sie mit ihrem Widerstand gegen durchgreifende staatliche Maßnahmen das Überleben künftiger Generationen gefährdeten.“
Das historische Beispiel zeigt, wie sich ein „Mem“, also quasi ein übertragbares Gedankenvirus, ausbreiten und auch vermeintlich intellektuell hochstehende Bürger entwickelter Gesellschaften infizieren kann. So lange, bis der Wahn zum Gemeingut wird und die vernünftigeren, menschlichen Kräfte in die Defensive zu treiben vermag.....
Im Ganzen basierte das Denken und Treiben der Eugeniker sowie der Nazis ungefähr auf folgender „Formel“:
- Der Sinn der Evolution besteht kollektiv in einer immer weiter gehenden Höherentwicklung.
- Diese Höherentwicklung erfolgt im Normalfall auf natürliche Weise – durch Zuchtwahl. Nur die genetischen Merkmale der „stärkeren“ beziehungsweise besser angepassten Individuen können weitervererbt werden.
- Höherentwicklung wird jedoch vereitelt, indem sich „alle“ – also auch Individuen mit weniger wertvollem genetischen Material — fortpflanzen dürfen. Es ist somit schädlich, genetisch fehlerhafte Menschen weiterleben zu lassen und ihnen sogar Paarung zu ermöglichen.
- Das Evolutionsziel der Höherentwicklung sollte von diesbezüglich kompetenten Menschen bewusst gesteuert und beschleunigt werden: durch die Förderung der Fortpflanzung genetisch „reiner“ und „hochwertiger“ Menschen.
- Ideen von Gleichheit und Gleichwertigkeit schaden dem Ziel der Höherentwicklung. Ebenso die Demokratie, die dem „aristokratischen“ Prinzip der Natur widerspricht.
- Das Ziel der Höherentwicklung und die Mittel ihrer praktischen Durchführung sind nicht bloß Ausdruck einer Meinung oder spezifischen Weltanschauung, sie sind durch objektive wissenschaftliche Erkenntnisse geboten.
Auf dem Weg zum Gottmenschen: Yuval Noah Harari beschreibt in seinem Buch „Homo Deus“ gleich drei Höherzüchtungsstrategien.
„Das ‚Upgrade‘ von Menschen zu Göttern kann auf drei Wegen erfolgen: durch Biotechnologie, durch Cyborg-Technologie und durch die Erzeugung nicht-organischer Lebewesen. Die Biotechnologie (oder noch umfassender Bioengineering) geht von der Erkenntnis aus, dass wir weit davon entfernt sind, das volle Potenzial organischer Körper auszuschöpfen.“Harari hält es zum Beispiel für möglich, dass die Stammzellenforschung bald in der Lage sein wird, „ein unbegrenztes Angebot an billigen menschlichen Embryonen zu erzeugen“. Aus diesen könnten dann jeweils diejenigen mit den genetisch besten Eigenschaften ausgewählt werden. „Man wiederhole dieses Verfahren über ein paar Generationen, und am Ende hat man tatsächlich Übermenschen (oder eine gruselige Dystopie).“
Ehrfurcht vor dem Leben, wie es Albert Schweitzer nannte, sieht jedenfalls anders aus. Wie kaum anders zu erwarten, sagt auch Harari voraus, dass die Technik-Avantgarde dem Gras nicht beim Wachsen zusehen wird, sondern vielmehr kräftig von oben daran ziehen wird....
.... Eugenik 2.0: Vergleicht man die Übermenschen-Fantasien der Transhumanisten mit denen der Nazis, so können wir ähnliche Ziele und eine ähnliche Grund-Mentalität feststellen, wohl aber Uneinigkeit bei einigen Details. Hitler und seine Anhänger verknüpften die Eigenschaften des „höheren“ und „niederen“ Menschen mit äußeren Körpermerkmalen. Schon die unbefangene Beobachtung unserer Mitmenschen zeigt aber, dass Qualitäten wie Kraft, Schönheit, Intelligenz und Kreativität nicht an einen Blondschopf und helle Haut gebunden sind. Es wäre nicht nur in hohem Maße beleidigend, etwa Juden und Menschen aus der arabischen Welt die „Kulturfähigkeit“ abzusprechen — der so Denkende machte sich auch lächerlich.
Heutige Höherzüchter gehen weitaus subtiler vor, Hautfarbe und vergleichbare Merkmale sind ihnen egal. „Doch während Hitler und sein Gefolge solche Übermenschen mit Hilfe von Zuchtwahl und ethnischer Säuberung produzieren wollen, hofft der Techno-Humanismus des 21. Jahrhunderts, dieses Ziel weitaus friedlicher zu erreichen, nämlich mit Hilfe von Gentechnik, Nanotechnologie und Schnittstellen zwischen Gehirn und Computer“, so Harari....Die plausibelste Vorhersage über den Menschen der Zukunft geht wohl dahin, dass es auf mindestens zwei Klassen von Individuen hinausläuft: auf Technik-Apartheid. Der bewusst und zielgerichtet degradierte Herdenmensch, soll — wie sich bereits jetzt andeutet — vor allem eines: funktionieren und gehorchen. Die Funktion des Homo ovis (Schafmenschen) wird sich darin erschöpfen, dem Homo deus (Gottmenschen), durch den er beliebig steuer- und manipulierbar ist, zu dienen.
Mittwoch, 10. Februar 2021
Great Reset: Das Weltwirtschaftsforum plant den Großen Neustart, um ihn zu verhindern von Norbert Häring
Nach seiner Eigenbeschreibung ist das Weltwirtschaftsforum “DIE internationale Organisation für öffentlich-private Zusammenarbeit” und hat als Hauptziel “die Verbesserung des Zustands der Welt”. An Macht fehlt es der 1971 vom deutschen Wirtschaftswissenschaftler Klaus Schwab gegründeten Stiftung ebenso wenig wie an Selbstvertrauen. Seit Jahren pilgern fast alle wichtigen Regierungschefs der Welt zum jährlichen Treffen in Davos, um den Konzernen und Milliardären ihre Aufwartung zu machen.
Die Abbildung des Ist-Zustands besteht aus einer hektischen Abfolge dystopischer Szenerien: Müllhalden, Epidemien, Proteste gegen Ungleichheit, Umweltzerstörung… Dann wird auf einem alten Computer auf den Reset-Knopf gedrückt, und plötzlich ist alles gut. Bilder von Fischschwärmen im blauen Ozean, schöne grüne Landschaften, glückliche Babys…
Dienstag, 9. Februar 2021
WAS STECKT HINTER DEM „GROSSEN NEUSTART“, UND WOHIN FÜHRT DER WEG?
.... Der Plan des Großen Neustarts kommt nicht aus dem Nichts. Die ersten modernen Versuche, eine globale Institution mit einer Regierungsfunktion zu schaffen, wurden von der Regierung von Woodrow Wilson ins Leben gerufen, der von 1913 bis 1921 US-Präsident war. Unter der Inspiration von Colonel Mandell House, dem wichtigsten Berater und besten Freund des Präsidenten, wollte Wilson ein Weltforum für die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg einrichten. Doch der Plan der amerikanischen Teilnahme am Völkerbund scheiterte, und der Drang zum Internationalismus und zur Schaffung einer neuen Weltordnung geriet in Vergessenheit während des Wirtschaftsaufschwungs der 20er Jahre.
Ein neuer Schritt vorwärts zur Umgestaltung der Gesellschaft in eine Organisation wurde während der Großen Depression unternommen. Präsident Franklin Delano Roosevelt ließ die Krise nicht verstreichen, ohne die Agenda mit seinem „New Deal“ voranzutreiben. Roosevelt nutzte eifrig die „Privilegien der Exekutive“, die er im Verlauf des Zweiten Weltkriegs anwenden konnte. Es gab kaum Widerstand, als er die Grundlagen für einen neuen Völkerbund legte, der die Vereinten Nationen heißen sollte. Unter der Führung von Stalin, Churchill und Roosevelt einigten sich 26 Nationen im Januar 1942 auf die Initiative zur Gründung der „Organisation der Vereinten Nationen“ (UNO), die am 24. Oktober 1945 ins Leben gerufen wurde. Seit ihrer Gründung haben die Vereinten Nationen und ihre Zweigstellen, wie die Weltbankgruppe und die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Länder der Welt darauf vorbereitet, die bei ihrer Gründung angekündigten Ziele einzuhalten.
Doch die verführerischen Ankündigungen, „internationalen Frieden und Sicherheit“ zu fördern, „freundschaftliche Beziehungen zwischen den Nationen zu entwickeln“ und sich für „sozialen Fortschritt, besseren Lebensstandard und Menschenrechte“ einzusetzen, verbergen die Agenda der Bildung einer Weltregierung mit Exekutivbefugnissen, deren Aufgabe nicht die Förderung von Freiheit und freien Märkten, sondern mehr Interventionismus und Kontrolle durch kulturelle und wissenschaftliche Organisationen ist. Dies wurde 1945 durch die Gründung der Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) deutlich.
Eugenik
Nach der Gründung der UNESCO wurde der englische Evolutionsbiologe, Eugeniker und erklärte Globalist Julian Huxley (der Bruder von Aldous Huxley, Autor von Schöne neue Welt) ihr erster Direktor.
Bei der Gründung der Organisation forderte Julian Huxley einen „wissenschaftlichen Welthumanismus, global in seinem Umfang“ (S. 8), um die menschliche Evolution zu einem „wünschenswerten“ Ziel zu manipulieren. Mit diesen Ideen war Julian Huxley in respektabler Gesellschaft. Seit dem späten 19. Jahrhundert hat der Ruf nach einer genetischen Verbesserung der menschlichen Rasse durch Eugenik viele prominente Anhänger gewonnen. John Maynard Keynes zum Beispiel bezeichnete die Förderung der Eugenik und der Bevölkerungskontrolle als eine der wichtigsten sozialen Fragen und einen dringenden Forschungsbereich.
Keynes war nicht allein. Die Liste der Befürworter der Züchtung von Menschen zu ihrer eigenen Verbesserung ist groß und beeindruckend. Zu diesen „illiberalen Reformern“ gehören neben vielen anderen bekannten Namen die Schriftsteller H.G. Wells und G.B. Shaw, US-Präsident Theodore Roosevelt und der britische Premierminister Winston Churchill sowie der Ökonom Irving Fisher und die Pioniere der Familienplanung Margaret Sanger und Bill Gates Sr., der Vater von Bill Gates, Microsoft-Mitbegründer und Leiter der „Bill & Melinda Gates Stiftung”......
...... Der erste Direktor der UNESCO macht deutlich, dass menschliche Vielfalt nicht für alle da ist. Vielfalt gilt nicht für „Schwächlinge, Narren und moralisch Unzulängliche“. Die Politik muss berücksichtigen, dass in „erheblicher Prozentsatz der Bevölkerung nicht in der Lage ist, von der Hochschulbildung zu profitieren“ und auch ein „erheblicher Prozentsatz junger Männer“ an „körperlicher Schwäche oder geistiger Instabilität“ leidet und „diese Gründe oft genetisch bedingt sind“ (S. 20). Deshalb müssen diese Gruppen von den Bemühungen um die Förderung des menschlichen Fortschritts ausgeschlossen werden......
... Während in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg aufgrund der Vorgänge während der Zeit der Nationalsozialisten die Eugenik tabuisiert war, wurde sie in anderen europäischen Ländern, so auch in der Schweiz, fortgesetzt. In Schweden liefen Programme bis in die zweite Hälfte der 70er Jahre weiter. Tausende von Menschen wurden zwangssterilisiert, wobei die Indikation von „Alkoholismus“ bis „Mischling“ reichte und die formalen Begründungen „verwirrt“, „dämlich“ und „religiös verwirrt“ umfassten.
In den USA lief das gegen Schwarze gerichtete Sterilisationsprogramm auch in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts weiter und wurde erst in den 80er Jahren beendet. Unter dem Zeichen der Bevölkerungskontrolle (Kissinger Report) wurden im Rahmen von Programmen der UNO, Weltbank und Weltgesundheitsorganisation zahlreiche Sterilisationskampagnen in vielen Entwicklungsländern unternommen....
Heute kehrt die Eugenik, nun Transhumanismus genannt, über den Umweg umfassender Gesundheitspolitik zurück. Im Zuge der offiziellen Erklärung einer Pandemie haben die Regierungen umfassende Eingriffsbefugnisse erworben, die in vielfacher Hinsicht missbraucht werden können. Wissenschaftliche Beiträge im „Transhumanism Handbook“ (2019) machen gar keinen Hehl daraus, dass der Transhumanismus für die „globalen Ziele“ der Vereinten Nationen genutzt werden soll......
.... Schlussfolgerung
Mit der Gründung der Vereinten Nationen und ihrer Unterorganisationen hat das Bestreben, die Programme der Eugenik und des Transhumanismus voranzubringen, einen großen Schritt nach vorn getan. Zusammen mit den Aktivitäten des Club of Rome haben sie Bühne, um den großen Neustart zu initiieren, der derzeit im Gange ist. Mit der Ankündigung einer Pandemie hat das Ziel einer umfassenden staatlichen Kontrolle der Wirtschaft und Gesellschaft einen weiteren Sprung in Richtung einer umfassenden Transformation der Wirtschaft und Gesellschaft gemacht. Die menschliche Freiheit ist weltweit bedroht. Die Tyrannei steht unter dem Deckmantel der Expertenherrschaft und der wohlwollenden Diktatur. Die neuen Herrscher rechtfertigen ihr Recht auf Vorherrschaft nicht aufgrund der göttlichen Vorsehung, sondern beanspruchen nun das Recht, das Volk im Namen der universellen Gesundheit und Sicherheit auf der Grundlage mutmaßlicher wissenschaftlicher Beweise zu regieren.
vollständiger Artikel auf Was steckt hinter dem „Großen Neustart“, und wohin führt der Weg? – Ludwig von Mises Institut Deutschland (misesde.org)