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Freitag, 26. Oktober 2018

Myanmar : UN-Ermittler spricht von anhaltendem Völkermord gegen Rohingya

Vor mehr als einem Jahr wurden Zehntausende Rohingya aus Myanmar vertrieben. Laut UN-Ermittlern hält die Verfolgung der muslimischen Minderheit an.

… Die Unterdrückung richte sich gegen jene rund 400.000 Rohingya, die nach dem Beginn des Militäreinsatzes gegen die Minderheit nicht in das Nachbarland Bangladesch geflohen seien, sagte Darusman. Die Regierung von Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi habe offenbar kein Interesse daran, in ihrem Land eine funktionierende Demokratie zu etablieren.

Ähnlich äußerte sich auch UN-Sonderermittlerin Yanghee Lee. Sie habe nach Jahrzehnten der Militärdiktatur in Myanmar auf einen Schwenk durch Suu Kyi erhofft. Die Lage jetzt sei aber kaum anders als damals. In dem Untersuchungsbericht hieß es, das Land bleibe auf "demselben zerstörerischen Pfad" wie zuvor, wenn die Weltgemeinschaft die Verantwortlichen nicht zur Rechenschaft ziehe.

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Dienstag, 12. Dezember 2017

War es Völkermord?

Fallstudien dreier Indianervölker ermöglichen die Neubewertung eines Menschheitsverbrechens.

Mittwoch, 22. November 2017

Massaker von Srebrenica: Ratko Mladić zu lebenslanger Haft verurteilt

Ein UN-Tribunal hat zehn von elf Anlagepunkten gegen Ex-General Ratko Mladić bestätigt. Das Urteil: lebenslang wegen Völkermords und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Srebrenica war ein Völkermord

Während des Balkankriegs von 1992 bis 1995 waren etwa 100.000 Menschen getötet und zwei Millionen vertrieben worden. Mladić war zu der Zeit Oberkommandant der bosnischen Serben. Schuldig gesprochen wurde er auch für Verbrechen wie Mord, Vertreibung, Folter – dazu gehört etwa die über drei Jahre dauernde Belagerung und der Dauerbeschuss von Sarajevo – 10.000 Menschen wurden getötet. Die Belagerung habe Mladić  persönlich geleitet, urteilten die Richter. Der Angeklagte sei Mitglied eines "kriminellen Unternehmens" gewesen, das die "Säuberung" Bosniens von Nicht-Serben betrieben habe.
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Montag, 1. Mai 2017

Geplanter Völkermord

Die Eliten reden von Frieden und planen den atomaren Krieg.

Im Windschatten der permanenten Krisen und Kriege, des ungeklärten Chemiewaffenangriffs in Syrien, der Angriffe in Afghanistan mit der „Mutter aller Bomben“ und Cruise Missiles auf einen syrischen Luftwaffenstützpunkt führte die US-Luftwaffe am 14. März 2017 einen weiteren Test mit einer B61-12 Atombombe durch. Darüber hinaus spitzt sich die Auseinandersetzung zwischen den USA und Nord-Korea weiter zu.

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Samstag, 11. Februar 2017

Rohingya: Malaysia verurteilt Gewalt gegen Minderheit in Myanmar

Der malaysische Ministerpräsident Najib hat den Umgang Myanmars mit den muslimischen Rohingya scharf kritisiert. Die Welt könne nicht bei einem Völkermord zuschauen.
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Dienstag, 13. Dezember 2016

Strafanzeige gegen Baschar al-Assad Das Ende der Straffreiheit in Syrien?

Sechs deutsche Anwälte klagen Syriens Machthaber Assad wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit an. Was naiv klingt, ist ein überfälliger Schritt der internationalen Strafverfolgung – und Deutschland ist der perfekte Ort dafür. Von Kristin Helberg
Seit Jahren kann das Assad-Regime in Syrien machen was es will – zu Tode foltern, aushungern, Krankenhäuser bombardieren und Kinder vergasen – es bleibt folgenlos. Den syrischen Präsidenten wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit anzuklagen klingt deshalb nach einer naheliegenden Idee, die man schon früher hätte haben können.
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Montag, 1. August 2016

Das Massaker von Srebrenica – als die Welt die Augen verschloss

Am heutigen Gedenktag, dem 11. Juli, wird an alle Opfer erinnert, die im Zuge des Völkermords in Srebrenica 1995 – dem größten europäischen Völkermord nach 1945 – ermordet wurden. Die historisch-politische Aufarbeitung dieses Genozids steht erst an ihrem Anfang. Insbesondere das Handeln der Vereinten Nationen ist bis heute umstritten.
Als Bosnien und Herzegowina im März 1992 nach dem Vorbild Kroatiens und Sloweniens seine Unabhängigkeit im Zuge des Zerfallsprozesses von Jugoslawien erklärte begannen auch dort kriegerische Auseinandersetzungen. Die Kämpfe erreichten vor allem im Osten des Landes ihren Höhepunkt, wie beispielsweise in der Stadt Srebrenica, in der überwiegend bosnische Muslime und Musliminnen lebten.