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Sonntag, 27. Januar 2019

Tagesdosis 26.1.2019 – Macrons Alptraum – Gelbwesten-Proteste in den ehemaligen Kolonien

….. Das für ihn schlimmste Alptraum-Szenario aber dürfte sich dann entfalten, wenn diese Proteste auf die ehemaligen afrikanischen Kolonien seines Landes überspringen sollten.

Obwohl sie offiziell in den sechziger Jahren in die Unabhängigkeit entlassen wurden, konnten sich diese Länder nie aus der Umklammerung ihrer ehemaligen Kolonialherren lösen und dienen der französischen Finanz- und Industrieelite mit ihren Rohstoffen (insbesondere Erdöl, Erdgas und Mineralien) und ihren ultra-billigen Arbeitskräften nach wie vor als wichtige und – wie im Fall des Urans für die Atomindustrie – unverzichtbare Einnahmequelle.....

Der Unterschied zwischen der Kolonialära und der Gegenwart besteht einzig und allein in der Art der Unterdrückung. Wurde früher fast ausschließlich militärische Gewalt angewandt, so ist es heute vor allem die unsichtbare Macht des Geldes, mit der die Ex-Kolonien in Abhängigkeit und der überwiegende Teil ihrer Bevölkerung in Armut gehalten werden.

Hier der Hintergrund: weiterlesen auf KenFm




Dienstag, 26. Juni 2018

Teile und herrsche! Um sie vom Kampf gegen Ausbeutung abzuhalten, werden die Bürger gegen Flüchtlinge aufgehetzt.

Die Debatten über Grenzen im Kampf gegen Flüchtlinge stellen Nebenschauplatz-Fragen in den Vordergrund, wodurch die Menschheit Zeit verliert, um sich den wirklich wesentlichen Fragen zuzuwenden: dem Konflikt Reich gegen Arm, bei dem Erstere kurz vor dem Endsieg stehen. Und der Klimakatastrophe, an der die reichen Industrieländer die Hauptschuld tragen - nur um sich dann gegen Klima- und Wirtschaftsflüchtlinge abzuschotten. Zuwanderungsfragen drohen die EU und die Regierungsparteien zu spalten und ziehen auch einen Riss in die Linke. Das Kapital ist in allen Fällen der lachende Dritte.

Wir leben in einer kapitalistischen Gesellschaft, denn die Kapitalinhaber haben die Entscheidungsmacht inne, wen sie für sich arbeiten lassen. Sie werden nur dann Menschen einstellen, wenn deren Arbeit mehr Wert erbringt, als sie kostet. Wissenschaftlich nennt man das – ohne Wertung – rein sachlich: Ausbeutung.
Die durch die rein kapitalistische Nutzung des technischen Fortschritts zugunsten der Kapitalbesitzer mit Abstiegssorgen, Abstiegserfahrungen und Abstiegsängsten in Panik versetzten Menschen im Westen (9) werden einer Gehirnwäsche der Herrschenden unterworfen. Diese hat zum Ziel, sie darauf zu programmieren, dass sie die noch Schwächeren, also die Flüchtlinge als die Ursache ihres Übels betrachten. So werden Angst, Panik und Sorge durch die Mainstream-Medien von Bild bis zu den als seriös geltenden Nachrichtensendungen genährt und durch die Sündenbock-Theorien kommt Hass auf. Hass ist eine Vorstufe zu Gewalt. Mit dem schwindenden Sicherheitsgefühl lassen sich hervorragend neue Repressionsgesetze legitimieren, die dann auch gegen Menschen angewandt werden können, die drohen, sich gegen Ausbeutung zu wehren.
Artikel im rubikon



Montag, 22. Januar 2018

Soziale Ungleichheit: Wer reich ist, macht Politik

Weltweit wächst die Ungleichheit, warnt Oxfam. Die Zahlen der Hilfsorganisation mögen nicht so exakt sein, wie sie scheinen. Aber sie beschreiben ein ernsthaftes Problem.

Donnerstag, 18. Januar 2018

Afrika wehrt sich gegen abgelegte Klamotten aus Europa


Einige ostafrikanische Länder wollen keine gebrauchte Kleidung aus Europa und Nordamerika mehr und planen ein Einfuhrverbot. Doch der Widerstand ist groß. Vom Geschäft mit der Kleidung profitieren viele. Von Benjamin Dürr
Wir produzieren Baumwolle, Wolle und Leder, die zur Produktion von Kleidung verwendet werden“, erklärte etwa der tansanische Präsident John Magufuli im vergangenen Jahr. „Warum sollten wir Leder als Rohstoff exportieren und dafür schlechte, gebrauchte Schuhe importieren, die nach drei oder vier Tagen durchgelaufen sind?“ Altkleider-Spenden haben in Afrika zum Niedergang der lokalen Industrie beigetragen.
Interessanter Artikel im Migazin
 

Mittwoch, 20. Dezember 2017

Unglaublich! Patent auf Stevia! Coca Cola, Cargill oder Pepsi hoffen auf ein Milliardengeschäft, die EU mischt mit – das Volk der Guaraní geht leer aus!


Vermehrt suchen Menschen nach kalorienfreien Alternativen zum Zucker. Stevia ist eine süss schmeckende Pflanze aus Südamerika, doch die neue Süße hat einen bitteren Beigeschmack. Konzerne, wie Coca Cola, Cargill oder Pepsi-Cola hoffen auf ein Milliardengeschäft. Aber wie soll man als Konzern von Stevia profitieren? Auf eine seit Jahrhunderten bekannte Pflanze kann man schließlich kein Patent anmelden: Jeder darf sie anbauen und vermarkten. Es ist machbar! Und alles andere als „natürlich“. Man gewinnt einen der Stevia-Süßstoffe, Rebaudiosid A, auf chemischem Weg und meldet auf diese Methode sowie auf die chemisch behandelten Substanzen eine Reihe von Patenten an. Die reine Pflanze bleibt als Lebensmittel verboten, der chemisch gewonnene Bestandteil hingegen wird zugelassen – und man kann Millionen mit den neuen patentierten Süßstoffen verdienen.
weiterlesen auf netzfrauen.org
 

Sonntag, 3. Dezember 2017

ZARA – Der heimliche Klassenkampf im Jackenfutter

Kunden der Modemarke Zara in Istanbul zogen in den vergangenen Wochen ungewöhnliche Etiketten aus ihren Einkaufstaschen. Ihr Text lautete: „Ich habe dieses Kleidungsstück, das Sie kaufen, hergestellt, wurde aber nicht dafür bezahlt“. Die Nachricht sorgte für Schlagzeilen rund um die Welt....... Es ist nicht das erste Mal, dass die Modemarke für negative Überschriften sorgt. Von Bangladesch über Südafrika bis Brasilien und Chile steht der Zara-Mutterkonzern Inditex seit mindestens sechs Jahren wegen stets wiederholter arbeits- und umweltrechtlicher Vergehen weltweit unter Beschuss. Der Schmuggel der Protest-Etiketten in die Kleidungsstücke ist zugleich genial und Ausdruck von Verzweiflung.
weiterlesen auf den NachDenkSeiten
 

Montag, 14. August 2017

Griff nach den Ressourcen

Konzerne der EU-Staaten sichern sich Zugang zu Ackerflächen weltweit. Spielraum für Kleinbauern verringert sich.

Die Zeit der Kolonialreiche ist formal vorbei. Und doch erinnert nicht nur der Gestus, mit dem westliche Politiker und Wirtschaftsbosse, nicht zuletzt deutsche, gegenüber ihren afrikanischen oder asiatischen Kollegen auftreten, an diese unselige Epoche. Da wird zwar viel von »Partnerschaften« auf »Augenhöhe« geredet. Doch die Bedingungen stellen Agrar- und andere Konzerne aus der EU und den USA, so beim »Marshallplan mit Afrika«, für den die Bundesregierung während des G-20-Gipfels Anfang Juli in Hamburg warb. Und die Unternehmen haben genau wie die Regierungen der Europäischen Union handfeste Interessen, deren Durchsetzung letztlich das Ziel sogenannter Entwicklungspartnerschaften ist. Insofern ist es logisch, dass Expertinnen und Wissenschaftler aus afrikanischen Ländern bei der Erarbeitung des »Marshallplans« nicht konsultiert wurden.
weiterlesen auf junge.welt.....
 

Keine Hilfe für Afrika

Die deutsche Bundesregierung, insbesondere ihr zuständiger Minister Gerd Müller, ist mächtig stolz auf ihre neue Entwicklungspolitik. Und tatsächlich, dass das Thema Afrika im Zentrum des jüngsten G 20-Gipfels in Hamburg stand, war ein politisches Signal. Das hatte es zuvor so noch nicht gegeben. Auch der von Müller propagierte "Marshallplan mit Afrika" gibt ambitionierte Ziele aus. Vor allem: Die Entwicklungskooperation soll erstmals auf Augenhöhe mit den Ländern praktiziert werden.
weiterlesen auf nordbayern.de.....
 

Samstag, 10. Dezember 2016

Krieg ohne Ende

Der Westen gibt sich gern als Moralinstanz für die gesamte Welt: Freiheit und Demokratie gebe es hier und schütze man überall. Vergessen werden dabei oft all die Völkerrechts- und Menschheitsverbrechen, denen er sich schuldig machte und stets aufs Neue macht: Die unheilvollen und überdies illegalen Kriege etwa, mit denen er die Welt seit Jahren überzieht. Die Tatsache, dass diese vermeintlich gerechten Kriege bereits jetzt hundertfach mehr Tote gefordert haben als alle Terroranschläge gegen „unsere“ Länder zusammen. Und auch die systematische Vernichtung der Lebensgrundlagen von Millionen von Menschen durch den Einsatz von Uranmunition im Irak und nun auch in Syrien. Überhaupt scheint kaum bekannt zu sein, dass die großen Tragödien des Krieges in aller Regel noch Jahre und Jahrzehnte nach Kriegsende zu beobachten sind. Zu diesen sprach Jens Wernicke mit dem Schweizer Buch- und Filmautor Peter Jaeggi.
weiterlesen auf den NachDenkSeiten....

Dienstag, 23. August 2016

Ägypten, das karge Brot des IWF und die nächste Flüchtlingswelle

Wer immer auch glaubt, der Internationale Währungsfonds habe sich geläutert, schaue nach Ägypten. Dort werden traditionelle „Strukturreformen“ durchgesetzt, die mit schönen Worten bemäntelt werden. Deutsche Politiker, die etwas für die Verhältnisse in potentiellen Flüchtlingsländern tun wollen, müssten auf die Barrikaden gehen.

weiterlesen auf makroskop
 

Hinweis auf einen früheren Post über den IWF

Der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Ausbeutung der Entwicklungsländer

„Wo immer er einschreitet, greift er tief in die Souveränität von Staaten ein (…) und hinterlässt eine breite Spur wirtschaftlicher und sozialer Zerstörung.“                                                           

Ernst Wolff in „Weltmacht IWF, S. 9

Voller Artikel hier....
 

Freitag, 19. August 2016

Die Verantwortung des Westens für das Elend im Mittleren Osten

Bereits 1916, als die Staatsgrenzen Syriens und seiner Nachbarstaaten gezogen wurden, war die Region ein Spielball der Großmächte. Hundert Jahre später liegt das Land in Trümmern. Jens Wernicke sprach mit der Journalistin und Autorin Karin Leukefeld zur Frage, warum. Und erfährt von einem gezielt betriebenen Wirtschafts- und Stellvertreterkrieg des Westens, der zunehmend zum Exitus des syrischen Staates führe, die Bevölkerung in den Hungertod treibe und bereits 11 Millionen Syrer auf die Flucht getrieben hat.
weiterlesen auf den NachDenkSeiten.....
 

Montag, 16. Mai 2016

George Galloway: Muslime, werdet zu einer Einheit! [deutsch]

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Zwar richtet sich Herr Galloway hier nur an die Muslime aber diese Botschaft gilt für alle Menschen, egal wo auf der Welt - Einheit ist Stärke! Denn nur mit Einheit, können die Probleme im Nahen Osten und in der ganzen Welt, gelöst werden.

Freitag, 13. Mai 2016

Zu 100-Jahren-Sykes-Picot-Abkommen ein Essay von Heiko Flottau. Keine Geschichtsstunde, Anmerkungen zu einer Region voller Konflikte.

Heiko FlottauVor 100 Jahren haben Briten und Franzosen ein Abkommen über die Aufteilung des Osmanischen Reiches geschlossen. Heiko Flottau skizziert und bewertet die Folgen. Er kennt sich in der Region aus. Von 1985 bis 1992 und von 1996 bis 2004 war er Nahostkorrespondent der Süddeutschen Zeitung, mit Sitz in Kairo, von 2005 bis 2009 freier Journalist in Kairo.
weiterlesen auf den NachDenkSeiten, hier......
 

Samstag, 23. April 2016

Konfliktmineralien: Neue EU-Verordnung mehr als ein Lippenbekenntnis?

„No blood in my cell phone“ – Anfang der 2000er Jahre führten Kampagnenslogans wie diese der Öffentlichkeit die Zusammenhänge zwischen Rohstoffen in Elektronikprodukten und dem Krieg in der Demokratischen Republik Kongo vor Augen. Der Abbau von Rohstoffen spielt häufig eine wichtige Rolle bei der Entstehung und Eskalation von Konflikten. 40 % aller Bürgerkriege der letzten 60 Jahre hatten laut Vereinten Nationen einen Rohstoffbezug. Auf EU-Ebene wird derzeit um eine Verordnung zu Konfliktmineralien gerungen.
Als Konfliktmineralien gelten aktuell Tantal, Wolfram, Zinn und Gold. Von der Ausgestaltung dieser Verordnung wird es abhängen, ob damit ein Beitrag geleistet wird, die Finanzierung von gewaltsamen Konflikten durch Rohstoffeinnahmen zu unterbinden.
Weiterlesen im blog.arbeit-wirtschaft.at hier.......