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Samstag, 11. Dezember 2021

Die große Säuberung - Die nächsten Monate werden darüber entscheiden, ob es dem System gelingt, seine totalitäre Agenda zu vollenden und Gegner wirksam auszuschalten

Die neue Normalität nimmt eine Art Frühjahresputz in Angriff. Wesentliche Relikte der alten — ob es um unliebsame Menschen oder um gefährliches Gedankengut geht — sollen von der Oberfläche des öffentlichen Lebens getilgt werden. Und dies auf abschreckende Weise, um potenzielle Delinquenten im Sinne des Systems von Nachahmung abzuhalten. Das nächste halbe Jahr wird darüber entscheiden, in welcher Drastik, Schnelligkeit und Gründlichkeit der neue Totalitarismus sein Normen- und Wertesystem etablieren wird. Möglichkeiten, diesem Treiben Sand ins Getriebe zu streuen, gibt es zuhauf.

 Wie wir „paranoiden Verschwörungstheoretiker“ in den vergangenen 18 Monaten warnten, werden Menschen, die sich weigern, zur neuen offiziellen Ideologie zu konvertieren, nun ausgegrenzt, ihrer Arbeitsplätze beraubt, vom Schulbesuch ausgeschlossen, ihnen wird die medizinische Behandlung verweigert und sie werden anderweitig verfolgt.

Die unablässige offizielle Propaganda, die „die Ungeimpften“ dämonisiert, wird von den Konzern- und Staatsmedien, Regierungsvertretern, Gesundheitsbeamten und kreischenden Fanatikern in den sozialen Medien verbreitet. Die „Ungeimpften“ sind die neuen offiziellen „Untermenschen“, eine Unterklasse von untermenschlichen „Anderen“, auf deren Hass die ‚New Normal-Massen‘ konditioniert werden....

Die große Säuberung | Rubikon

Mittwoch, 24. März 2021

Der Corona-Komplex: Das gesamte Pandemieregime strotzt vor Ungereimtheiten und Widersprüchen. Teil 4.

Die Corona-Avantgarde hat alle Brücken zur alten Normalität hinter sich abgebrochen. Es geht nur noch vorwärts, ohne Rücksicht auf Verluste. Demokratie, Freiheit und offener Meinungsaustausch geraten unter die Räder und werden von einer aufgehetzten Bevölkerungsmehrheit willig für ein vages Gefühl, von Papi Staat vor einer schlimmen Krankheit geschützt zu werden, geopfert. In dieser beispiellosen historischen Situation sind wir ganz auf uns gestellt. Es rettet uns kein „höheres Wesen“ und auch keine gutwillige ausländische Großmacht. Gefragt sind unser aller gesunder Menschenverstand, unsere Fähigkeit zur Vernetzung, der Mut, uns unseres eigenen Verstandes zu bedienen. Denn die Mächtigen, die sich das alles ausgedacht haben, schlittern auf dünnem Eis. Wenn es gelingt, ihre Hauptnarrative anzugreifen — etwa die PCR-Tests und den Mythos einer „Epidemie von nationaler Tragweite“ —, dann bricht das ganze Kartenhaus in sich zusammen.


„Der Kaiser soll gegen seinen Willen dazu gebracht werden, das Meer zu überqueren, indem man ihn in ein Haus am Meer einlädt, das in Wirklichkeit ein Schiff ist“ (Strategem Nr. 1 der Moulüe, Supraplanung).

„Viele der Verhaltensweisen, zu denen wir durch die Gefangenschaft gezwungen waren, werden durch die Vertrautheit natürlicher werden“ (Schwab/Malleret, „Der große Umbruch“).

Seit einem Jahr ist die Welt einer Pandemie-Politik ausgesetzt, die in ihrer Eingriffsintensität alle demokratischen Dimensionen sprengt. Wie in früheren Teilen dieser Serie (Auftakt, Teil 1, Teil 2 und Teil 3) aufgezeigt worden ist, ist der „Corona-Komplex“ ein auf medizinisch-diagnostischen Ungereimtheiten und einer statistisch unbrauchbaren Datenlage gegründeter, verfassungsrechtlich zweifelhafter, politischer Dauer-Exzess, der (noch) durch Angstpropaganda und einen fabrizierten medialen „Konsens“ zusammengehalten wird. Die Pandemie wurde im letzten Jahr zum Über-Thema, Dauer-Thema und Mono-Thema.


Immer wenn ein solcher Zustand eintritt, stellt sich die Frage: Was geschieht im Hintergrund? Wer profitiert von dieser Situation? Gibt es Ereignisse, von welchen gerade abgelenkt wird?

Welche Themen werden verknüpft, welcher Dreh findet sich in der Berichterstattung wieder? Eine abschließende Beurteilung dieser komplexen Gemengelage wird wohl Jahre in Anspruch nehmen. Doch was sich schon jetzt abzeichnet, dürfte das letzte Jahr der Pandemie als bloßes Präludium erscheinen lassen.