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Dienstag, 25. Mai 2021

Wie das Undenkbare denkbar wurde: Eric Lander, Julian Huxley und das Erwachen der schlafenden Ungeheuer

 .... So sehr es auch Unmut und sogar Magenverstimmungen hervorrufen mag, wenn man über solche Ideen wie den Einfluss der Eugenik auf unsere gegenwärtig unruhige Zeit nachdenkt, glaube ich, dass das Ignorieren eines solchen Themas auf lange Sicht niemandem einen Gefallen tut.

Das ist besonders schwerwiegend, da führende Lieblinge des Weltwirtschaftsforums wie Yuval Harari mit Konzepten wie „die neue globale nutzlose Klasse“ protzen, die angeblich durch künstliche Intelligenz, Gentechnik, Automatisierung und die vierte industrielle Revolution eingeläutet wird. Andere Davos-Kreaturen wie Klaus Schwab fordern offen eine mit Mikrochips ausgestattete Weltbevölkerung, die in der Lage ist, sich mit einem einzigen Gedanken in ein globales Netz einzuklinken, während Elon Musk und Mark Zuckerberg für „Neuralinks“ werben, um die Menschheit durch die Verschmelzung mit Computern in einer neuen Epoche der Evolutionsbiologie „relevant zu halten“.

Führende darwinistische Genetiker wie Sir James Watson und Sir Richard Dawkins verteidigen offen die Eugenik, während sich eine Technokratie in einer Regierungsstation konsolidiert, die einen „Great Reset“ als Vorwand nutzt, um eine neue post-nationalstaatliche Ära einzuläuten.

Wenn hinter diesen Prozessen etwas grundlegend Böses lauert, das irgendeine Verbindung zum angloamerikanischen Aufstieg des Faschismus und der Eugenik vor fast einem Jahrhundert hat, dann sollten wir wenigstens den Mut haben, diese Möglichkeit zu erforschen.....

Wie das Undenkbare denkbar wurde: Eric Lander, Julian Huxley und das Erwachen der schlafenden Ungeheuer | uncut-news.ch (uncutnews.ch)

QUELLE: HOW THE UNTHINKABLE BECAME THINKABLE: ERIC LANDER, JULIAN HUXLEY AND THE AWAKENING OF SLEEPING MONSTERS

Freitag, 12. März 2021

Die Blutspur: Die Entwickler des AstraZeneca-Impfstoffs haben bisher nicht offengelegte Verbindungen zu Organisationen, die mit Eugenik zündeln.

Die Eugenik ist zurück. Die Modeideologie des frühen 20. Jahrhunderts war nicht zuletzt wegen der rassistisch motivierten Gräueltaten der Nazis in Verruf geraten. Man sollte meinen, die Weltgesellschaft sei für dererlei Irrlehren mittlerweile nicht mehr anfällig. Noch immer aber ist die British Eugenics Society öffentlich tätig — „mit dem Ziel der biologischen Verbesserung der Nation und der Abmilderung der Belastungen, die der Gesellschaft durch die genetisch ‚Untauglichen‘ auferlegt werden“. Dies könnte man als skurrile und abstoßende politische Randnotiz abhaken, wären nicht etliche Akteure und Entwickler des AstraZeneca/Oxford-Impfstoffs mit Organisationen verbunden, die sich eine Verbesserung der Rassenhygiene zum Ziel gemacht haben. Ist es Zufall, dass ein Impfstoff, von dem erhebliche Probleme hinsichtlich seiner Verträglichkeit bekannt geworden sind, gerade in einigen Ländern des globalen Südens verbreitet werden sollen? Sicher ist, dass sich arme Staaten — und das sind häufig auch solche mit überwiegend nichtweißer Bevölkerung — dem auf sie ausgeübten Impfdruck nur schwer werden widersetzen können.

..... Anfang dieses Monats sagte Richard Horton, Chefredakteur der medizinischen Fachzeitschrift The Lancet, gegenüber CNBC, dass „der Impfstoff von AstraZeneca/Oxford im Moment der Impfstoff ist, der in der Lage sein wird, den Planeten effektiver und schneller zu immunisieren als jeder andere Impfstoff, den wir haben“, zum großen Teil, weil es ein „Impfstoff ist, der in Länder mit niedrigem bis mittlerem Einkommen gelangen kann“.

.... Neben den ständigen Behauptungen, dass der Impfstoff von AstraZeneca/Oxford der Impfstoff der Wahl für die Entwicklungsländer sein werde, wurde dieser Impfstoffkandidat auch in mehreren Veröffentlichungen der Mainstream- und sogar der unabhängigen Medien als „gut für die Menschen, schlecht für die Profite“ behandelt, da die Partnerschaft „ausdrücklich beabsichtigt, (den Impfstoff) weltweit auf einer Non-Profit-Basis zu liefern, was bedeutet, dass die ärmsten Nationen auf dem Planeten sich keine Sorgen machen müssen, dass sie aufgrund von Geldmangel von einer Heilung ausgeschlossen werden.“...

....Am beunruhigendsten ist wohl die direkte Verbindung der Hauptentwickler des Impfstoffs zum Wellcome Trust und, im Fall von Adrian Hill, zum Galton Institute, zwei Gruppen mit langjährigen Verbindungen zur britischen Eugenik-Bewegung. Die letztgenannte Organisation, benannt nach dem „Vater der Eugenik“ Francis Galton, ist die umbenannte UK Eugenics Society, eine Gruppe, die seit mehr als einem Jahrhundert berüchtigt ist für ihre Förderung von rassistischer Pseudowissenschaft und Bemühungen zur „Verbesserung der Rasse“ durch Reduzierung der Bevölkerung um diejenigen, die als minderwertig gelten.
Die Verbindungen von Adrian Hill zum Galton-Institut sollten deutliche Bedenken hervorrufen, angesichts des Strebens, den AstraZeneca/Oxford-Impfstoff, den er zusammen mit Gilbert entwickelt hat, zum Impfstoff der Wahl für die Entwicklungsländer zu machen, insbesondere für Länder in Lateinamerika, Süd- und Südostasien und Afrika, also genau die Gebiete, in denen die früheren Mitglieder des Galton-Instituts eine Reduzierung des Bevölkerungswachstums gefordert haben....

..... Eine vom British Medical Journal durchgeführte Untersuchung ergab, dass das von Hill geleitete Jenner-Institut im südafrikanischen Fall die Eltern wissentlich über die negativen Ergebnisse und fragwürdigen Methoden der Tierversuche getäuscht hatte, und dass der Impfstoff bekanntermaßen unwirksam war. Der fragliche Impfstoff, ein experimenteller Tuberkulose-Impfstoff, gemeinsam von Emergent Biosolutions und dem Jenner-Institut entwickelt, wurde eingestellt, nachdem die umstrittene Studie an Kleinkindern bestätigte, was bereits bekannt war: dass der Impfstoff unwirksam war...

.... Das Jenner-Institut entwickelt zusammen mit GlaxoSmithKline-Okairosv und einem kleinen französischen Biotech-Unternehmen namens Imaxio seit 2015 einen experimentellen Malaria-Impfstoff, für den am 12. Dezember 2020 Versuche am Menschen angekündigt wurden. Diese Versuche werden im Laufe des Jahres 2021 an 4.800 Kindern in Afrika durchgeführt, und zwar in vielen jener Länder, in denen Hills Forschungsgruppe am Wellcome Center for Human Genetics die genetische Anfälligkeit für verschiedene Krankheiten untersucht hat. „In Afrika werden in diesem Jahr viel mehr Menschen an Malaria sterben als an Covid“, sagte Hill kürzlich im Hinblick auf die bald beginnenden Studien....

.... US-Regierungsvertreter wie Anthony Fauci haben auch signalisiert, dass der Covid-19-Impfstoff jährliche Impfungen erfordern wird. Bemerkenswert ist, dass die Regierung über die Gesundheitsbehörde BARDA mehr als 1 Milliarde Dollar in die Entwicklung des Impfstoffs von AstraZeneca/Oxford gesteckt hat. Zusätzlich zu den Regierungsvertretern haben mehrere kürzlich veröffentlichte Berichte in den Mainstream-Medien behauptet, dass der „Experten“-Konsens in Bezug auf den Covid-19-Impfstoff „zu einer jährlichen Impfung wie bei der Grippe zu tendieren scheint“....

... Mit anderen Worten: Diejenigen, die ursprünglich den Impfstoff von AstraZeneca/Oxford erhalten haben, müssten wahrscheinlich nicht nur eine zweite Dosis der gleichen „Marke“, sondern auch weiterhin jedes Jahr die gleiche „Marke“ des Impfstoffs erhalten.

.... Das Galton-Institut: Eugenik für das 21. Jahrhundert

Sowohl der Wellcome Trust als auch Adrian Hill haben eine enge Beziehung zu der berüchtigtsten Eugenik-Gesellschaft Europas, der British Eugenics Society. Die Eugenics Society wurde 1989 in Galton Institute umbenannt, ein Name, der eine Hommage an Sir Francis Galton ist, den sogenannten Vater der Eugenik, ein Gebiet, das er oft als die „Wissenschaft der Verbesserung des Rassenbestandes“ bezeichnete....

... In der Ausgabe von 1955 mit dem Titel „The Immigration of Colored People — Die Einwanderung von Farbigen“ fragt ein Autor: „Was wird im Laufe einiger Jahrzehnte aus unserem Nationalcharakter, unserer guten Arbeitsfähigkeit und so weiter werden, wenn diese Einwanderung von Negern und Negroiden unkontrolliert weitergeht?“

Der Artikel endet mit einem Appell an die Leser, ihren parlamentarischen Vertretern zu schreiben und sie aufzufordern, dass im Hinblick auf „Rassenverbesserung oder -verschlechterung“ dringend etwas getan werden muss, um „den gegenwärtigen Zustrom von Afrikanern und anderen Negern zu kontrollieren“.

Heute scheint es, dass das Galton-Institut die Einwanderung von ethnischen Minderheiten in europäische Städte weiterhin als unkontrollierte Bedrohung ansieht. David Coleman, ein Oxford-Professor für Demografie und Fellow am Institut, leitet eine Anti-Immigrations-Organisation und Lobbygruppe namens MigrationWatch, deren Aufgabe es ist, die europäische Kultur des Vereinigten Königreichs zu bewahren, indem sie Lobbyarbeit bei der Regierung betreibt, um die legale Einwanderung einzudämmen und Daten zu veröffentlichen, die angeblich die biologische und kulturelle Bedrohung durch die zunehmende Einwanderung belegen.

Eine Ausgabe der Eugenics Review von 1961 mit dem Titel „The Impending Crisis — Die bevorstehende Krise“ behauptet, die Funktion der bevorstehenden Konferenz des Instituts sei es, „Margaret Sanger zu ehren“ und beschreibt die Bevölkerungskrise als „Quantität, die die Qualität bedroht“...

weiterlesen und vollständiger Artikel hier: Die Blutspur | Rubikon


 

Samstag, 6. März 2021

Züchter und Denker

Philosophen, Politiker und Transhumanisten versuchen dem „Übermenschen“ den Weg zu bereiten — das Ergebnis dürfte vor allem eines sein: unmenschlich.

..... Anfang des 20. Jahrhunderts war Eugenik en vogue, gerade auch in intellektuellen Kreisen und durchaus nicht nur in Deutschland. Theoretiker wie Arthure Gobineau und Sir Francis Galton, ein Halb-Cousin Darwins, wandten sich gegen eine Vermischung der „Rassen“. Eine Höherentwicklung der Menschheit sollte durch die Dominanz der „Stärkeren“ sowie die Unterdrückung oder gar Ausrottung der „Schwächeren“ erreicht werden. Die Eugeniker propagierten vor allem die Idee, die Menschheit könne die Höherentwicklung ihrer Art in ihre eigenen Hände nehmen und bewusst beschleunigen. Sie verstanden darunter nicht nur einen allgemeinen „Daseinskampf“ um Arbeitsplätze und Paarungsmöglichkeiten, sondern durchaus auch rabiate Maßnahmen wie die Sterilisation oder gar Ausmerzung von „unwertem Leben“.

Der Hitler-Biograf Claus Hant beschreibt in seinem Buch-Kapitel über Eugenik, dass mit der Rassenlehre auch eine deutlich antisoziale und antidemokratische Haltung verbunden war:

„Der Anspruch auf soziale und politische Chancengleichheit wurde von der Eugenik verneint. An dessen Stelle trat die scheinbar biologisch fundierte Forschung nach rassischer Auslese. Für viele rational denkende Intellektuelle besaßen diese Ideen mehr Überzeugungskraft als das humanitäre Postulat individueller Menschenrechte.“

..... In Amerika wie Europa machten Eugeniker Druck auf die Regierungen. Nationaler Kultur- und Bedeutungsverlust, ja sogar das Aussterben des eigenen Volkes oder gar der ganzen Menschheit drohe, es sei deshalb Gefahr im Verzug. Wohl in Anspielung auf heutige Verhältnisse berichtet Claus Hant, dass es Gegner der dominanten eugenischen Weltanschauung damals nicht leicht hatten, sich durchzusetzen:

„Eugenik-Leugner, die vor Panikmache warnten oder gar die Wissenschaftlichkeit der Eugenik bezweifelten, wurden als realitätsblinde Ignoranten an den Pranger gestellt. Man warf ihnen vor, dass sie mit ihrem Widerstand gegen durchgreifende staatliche Maßnahmen das Überleben künftiger Generationen gefährdeten.“

Das historische Beispiel zeigt, wie sich ein „Mem“, also quasi ein übertragbares Gedankenvirus, ausbreiten und auch vermeintlich intellektuell hochstehende Bürger entwickelter Gesellschaften infizieren kann. So lange, bis der Wahn zum Gemeingut wird und die vernünftigeren, menschlichen Kräfte in die Defensive zu treiben vermag.....
Die Eugenik-Formel

Im Ganzen basierte das Denken und Treiben der Eugeniker sowie der Nazis ungefähr auf folgender „Formel“:
  • Der Sinn der Evolution besteht kollektiv in einer immer weiter gehenden Höherentwicklung.
  • Diese Höherentwicklung erfolgt im Normalfall auf natürliche Weise – durch Zuchtwahl. Nur die genetischen Merkmale der „stärkeren“ beziehungsweise besser angepassten Individuen können weitervererbt werden.
  • Höherentwicklung wird jedoch vereitelt, indem sich „alle“ – also auch Individuen mit weniger wertvollem genetischen Material — fortpflanzen dürfen. Es ist somit schädlich, genetisch fehlerhafte Menschen weiterleben zu lassen und ihnen sogar Paarung zu ermöglichen.
  • Das Evolutionsziel der Höherentwicklung sollte von diesbezüglich kompetenten Menschen bewusst gesteuert und beschleunigt werden: durch die Förderung der Fortpflanzung genetisch „reiner“ und „hochwertiger“ Menschen.
  • Ideen von Gleichheit und Gleichwertigkeit schaden dem Ziel der Höherentwicklung. Ebenso die Demokratie, die dem „aristokratischen“ Prinzip der Natur widerspricht.
  • Das Ziel der Höherentwicklung und die Mittel ihrer praktischen Durchführung sind nicht bloß Ausdruck einer Meinung oder spezifischen Weltanschauung, sie sind durch objektive wissenschaftliche Erkenntnisse geboten.

Auf dem Weg zum Gottmenschen: Yuval Noah Harari beschreibt in seinem Buch „Homo Deus“ gleich drei Höherzüchtungsstrategien.

„Das ‚Upgrade‘ von Menschen zu Göttern kann auf drei Wegen erfolgen: durch Biotechnologie, durch Cyborg-Technologie und durch die Erzeugung nicht-organischer Lebewesen. Die Biotechnologie (oder noch umfassender Bioengineering) geht von der Erkenntnis aus, dass wir weit davon entfernt sind, das volle Potenzial organischer Körper auszuschöpfen.“

Harari hält es zum Beispiel für möglich, dass die Stammzellenforschung bald in der Lage sein wird, „ein unbegrenztes Angebot an billigen menschlichen Embryonen zu erzeugen“. Aus diesen könnten dann jeweils diejenigen mit den genetisch besten Eigenschaften ausgewählt werden. „Man wiederhole dieses Verfahren über ein paar Generationen, und am Ende hat man tatsächlich Übermenschen (oder eine gruselige Dystopie).“

Ehrfurcht vor dem Leben, wie es Albert Schweitzer nannte, sieht jedenfalls anders aus. Wie kaum anders zu erwarten, sagt auch Harari voraus, dass die Technik-Avantgarde dem Gras nicht beim Wachsen zusehen wird, sondern vielmehr kräftig von oben daran ziehen wird....

.... Eugenik 2.0: Vergleicht man die Übermenschen-Fantasien der Transhumanisten mit denen der Nazis, so können wir ähnliche Ziele und eine ähnliche Grund-Mentalität feststellen, wohl aber Uneinigkeit bei einigen Details. Hitler und seine Anhänger verknüpften die Eigenschaften des „höheren“ und „niederen“ Menschen mit äußeren Körpermerkmalen. Schon die unbefangene Beobachtung unserer Mitmenschen zeigt aber, dass Qualitäten wie Kraft, Schönheit, Intelligenz und Kreativität nicht an einen Blondschopf und helle Haut gebunden sind. Es wäre nicht nur in hohem Maße beleidigend, etwa Juden und Menschen aus der arabischen Welt die „Kulturfähigkeit“ abzusprechen — der so Denkende machte sich auch lächerlich.

Heutige Höherzüchter gehen weitaus subtiler vor, Hautfarbe und vergleichbare Merkmale sind ihnen egal. „Doch während Hitler und sein Gefolge solche Übermenschen mit Hilfe von Zuchtwahl und ethnischer Säuberung produzieren wollen, hofft der Techno-Humanismus des 21. Jahrhunderts, dieses Ziel weitaus friedlicher zu erreichen, nämlich mit Hilfe von Gentechnik, Nanotechnologie und Schnittstellen zwischen Gehirn und Computer“, so Harari....

Ist „Übermenschentum“ also unser aller Zukunft? Hierauf könnte man antworten: „Nur wenige sind auserwählt.“ Harari entwirft ein plausibles Szenario, wonach sich die Menschheit zunehmend in eine kleine Elite und den zu vernachlässigenden Rest aufspalten wird. Das scheint keine sehr originelle Erkenntnis zu sein, denn in Bezug auf Geld und Privilegien gibt es diese Spaltung schon lange. In Zukunft könnte aber hinzukommen, dass der reichen Avantgarde auch bio- und gentechnologisch optimierte Körper sowie Cyborg-Implantate zur Verfügung stehen werden, während alle „Normalen“ in den beklagenswerten Körpern des „alten Menschen“ feststecken werden...

.... „Es könnte gut sein, dass wir unsere Körper und unsere Gehirne erfolgreich optimieren, dabei aber unseren Geist verlieren. Tatsächlich könnte der Techno-Humanismus die Menschen am Ende ‚downgraden‘“, schreibt Harari.

Die plausibelste Vorhersage über den Menschen der Zukunft geht wohl dahin, dass es auf mindestens zwei Klassen von Individuen hinausläuft: auf Technik-Apartheid. Der bewusst und zielgerichtet degradierte Herdenmensch, soll — wie sich bereits jetzt andeutet — vor allem eines: funktionieren und gehorchen. Die Funktion des Homo ovis (Schafmenschen) wird sich darin erschöpfen, dem Homo deus (Gottmenschen), durch den er beliebig steuer- und manipulierbar ist, zu dienen.

.... Beim Marsch in die neue Welt wird eine sicherlich als nicht zukunftsfähig aussortiert werden: die Freiheit. Die Menschheit könnte dann enden wie das letzte Kapitel von George Orwells Roman „1984“: mit der bedingungslosen Identifikation mit dem Peiniger. „Er/sie liebte den Großen Bruder.“ Im Gegensatz zum Roman ist in der Wirklichkeit das Ende jedoch noch nicht geschrieben. Noch können wir gegensteuern.

vollständiger Artikel hier:  Züchter und Denker | Rubikon

Dienstag, 9. Februar 2021

WAS STECKT HINTER DEM „GROSSEN NEUSTART“, UND WOHIN FÜHRT DER WEG?

 .... Der Plan des Großen Neustarts kommt nicht aus dem Nichts. Die ersten modernen Versuche, eine globale Institution mit einer Regierungsfunktion zu schaffen, wurden von der Regierung von Woodrow Wilson ins Leben gerufen, der von 1913 bis 1921 US-Präsident war. Unter der Inspiration von Colonel Mandell House, dem wichtigsten Berater und besten Freund des Präsidenten, wollte Wilson ein Weltforum für die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg einrichten. Doch der Plan der amerikanischen Teilnahme am Völkerbund scheiterte, und der Drang zum Internationalismus und zur Schaffung einer neuen Weltordnung geriet in Vergessenheit während des Wirtschaftsaufschwungs der 20er Jahre.

Ein neuer Schritt vorwärts zur Umgestaltung der Gesellschaft in eine Organisation wurde während der Großen Depression unternommen. Präsident Franklin Delano Roosevelt ließ die Krise nicht verstreichen, ohne die Agenda mit seinem „New Deal“ voranzutreiben. Roosevelt nutzte eifrig die „Privilegien der Exekutive“, die er im Verlauf des Zweiten Weltkriegs anwenden konnte. Es gab kaum Widerstand, als er die Grundlagen für einen neuen Völkerbund legte, der die Vereinten Nationen heißen sollte. Unter der Führung von Stalin, Churchill und Roosevelt einigten sich 26 Nationen im Januar 1942 auf die Initiative zur Gründung der „Organisation der Vereinten Nationen“ (UNO), die am 24. Oktober 1945 ins Leben gerufen wurde. Seit ihrer Gründung haben die Vereinten Nationen und ihre Zweigstellen, wie die Weltbankgruppe und die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Länder der Welt darauf vorbereitet, die bei ihrer Gründung angekündigten Ziele einzuhalten.

Doch die verführerischen Ankündigungen, „internationalen Frieden und Sicherheit“ zu fördern, „freundschaftliche Beziehungen zwischen den Nationen zu entwickeln“ und sich für „sozialen Fortschritt, besseren Lebensstandard und Menschenrechte“ einzusetzen, verbergen die Agenda der Bildung einer Weltregierung mit Exekutivbefugnissen, deren Aufgabe nicht die Förderung von Freiheit und freien Märkten, sondern mehr Interventionismus und Kontrolle durch kulturelle und wissenschaftliche Organisationen ist. Dies wurde 1945 durch die Gründung der Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) deutlich.

Eugenik

Nach der Gründung der UNESCO wurde der englische Evolutionsbiologe, Eugeniker und erklärte Globalist Julian Huxley (der Bruder von Aldous Huxley, Autor von Schöne neue Welt) ihr erster Direktor.

Bei der Gründung der Organisation forderte  Julian Huxley einen „wissenschaftlichen Welthumanismus, global in seinem Umfang“ (S. 8), um die menschliche Evolution zu einem „wünschenswerten“ Ziel zu manipulieren. Mit diesen Ideen war Julian Huxley in respektabler Gesellschaft. Seit dem späten 19. Jahrhundert hat der Ruf nach einer genetischen Verbesserung der menschlichen Rasse durch Eugenik viele prominente Anhänger gewonnen. John Maynard Keynes zum Beispiel bezeichnete die Förderung der Eugenik und der Bevölkerungskontrolle als eine der wichtigsten sozialen Fragen und einen dringenden Forschungsbereich.

Keynes war nicht allein. Die Liste der Befürworter der Züchtung von Menschen zu ihrer eigenen Verbesserung ist groß und beeindruckend. Zu diesen „illiberalen Reformern“ gehören neben vielen anderen bekannten Namen die Schriftsteller H.G. Wells und G.B. Shaw, US-Präsident Theodore Roosevelt und der britische Premierminister Winston Churchill sowie der Ökonom Irving Fisher und die Pioniere der Familienplanung Margaret Sanger und Bill Gates Sr., der Vater von Bill Gates, Microsoft-Mitbegründer und Leiter der „Bill & Melinda Gates Stiftung”......

...... Der erste Direktor der UNESCO macht deutlich, dass menschliche Vielfalt nicht für alle da ist. Vielfalt gilt nicht für „Schwächlinge, Narren und moralisch Unzulängliche“. Die Politik muss berücksichtigen, dass in „erheblicher Prozentsatz der Bevölkerung nicht in der Lage ist, von der Hochschulbildung zu profitieren“ und auch ein „erheblicher Prozentsatz junger Männer“ an „körperlicher Schwäche oder geistiger Instabilität“ leidet und „diese Gründe oft genetisch bedingt sind“ (S. 20). Deshalb müssen diese Gruppen von den Bemühungen um die Förderung des menschlichen Fortschritts ausgeschlossen werden......

... Während in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg aufgrund der Vorgänge während der Zeit der Nationalsozialisten die Eugenik tabuisiert war, wurde sie in anderen europäischen Ländern, so auch in der Schweiz, fortgesetzt. In Schweden liefen Programme bis in die zweite Hälfte der 70er Jahre weiter. Tausende von Menschen wurden zwangssterilisiert, wobei die Indikation von „Alkoholismus“ bis „Mischling“ reichte und die formalen Begründungen „verwirrt“, „dämlich“ und „religiös verwirrt“ umfassten.

In den USA lief das gegen Schwarze gerichtete Sterilisationsprogramm auch in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts weiter und wurde erst in den 80er Jahren beendet. Unter dem Zeichen der Bevölkerungskontrolle (Kissinger Report) wurden im Rahmen von Programmen der UNO, Weltbank und Weltgesundheitsorganisation zahlreiche Sterilisationskampagnen in vielen Entwicklungsländern unternommen....

Heute kehrt die Eugenik, nun Transhumanismus genannt, über den Umweg umfassender Gesundheitspolitik zurück. Im Zuge der offiziellen Erklärung einer Pandemie haben die Regierungen umfassende Eingriffsbefugnisse erworben, die in vielfacher Hinsicht missbraucht werden können. Wissenschaftliche Beiträge im „Transhumanism Handbook“ (2019) machen gar keinen Hehl daraus, dass der Transhumanismus für die „globalen Ziele“ der Vereinten Nationen genutzt werden soll......

.... Schlussfolgerung

Mit der Gründung der Vereinten Nationen und ihrer Unterorganisationen hat das Bestreben, die Programme der Eugenik und des Transhumanismus voranzubringen, einen großen Schritt nach vorn getan. Zusammen mit den Aktivitäten des Club of Rome haben sie Bühne, um den großen Neustart zu initiieren, der derzeit im Gange ist. Mit der Ankündigung einer Pandemie hat das Ziel einer umfassenden staatlichen Kontrolle der Wirtschaft und Gesellschaft einen weiteren Sprung in Richtung einer umfassenden Transformation der Wirtschaft und Gesellschaft gemacht. Die menschliche Freiheit ist weltweit bedroht. Die Tyrannei steht unter dem Deckmantel der Expertenherrschaft und der wohlwollenden Diktatur. Die neuen Herrscher rechtfertigen ihr Recht auf Vorherrschaft nicht aufgrund der göttlichen Vorsehung, sondern beanspruchen nun das Recht, das Volk im Namen der universellen Gesundheit und Sicherheit auf der Grundlage mutmaßlicher wissenschaftlicher Beweise zu regieren.

vollständiger Artikel auf  Was steckt hinter dem „Großen Neustart“, und wohin führt der Weg? – Ludwig von Mises Institut Deutschland (misesde.org)