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Samstag, 19. Januar 2019
Montag, 24. Dezember 2018
Torpedoing Africa, and then complaining about 'migration'
European countries are still shaping the lives of millions of Africans, determining both their present and future.
Out of the 67 coups in 26 African countries in the last 50 years, 61 percent took place in former French colonies. Fifty percent of the monetary reserves of 14 African countries are still today under full French control: none of them has any control over its macroeconomic and monetary policy. France makes billions of euros from Africa annually under the form of "reserves", and lend part of the same money to its owners on market rates.
These few numbers hide one major truth: many European countries, France first and foremost, are still today shaping the lives of millions of Africans - three quarters of whom live on less than two dollars a day - determining both their present and future. They take the best out of Africa, while largely ignoring, or complaining about, much of the rest (noteworthy: Muslims represent about eight percent of the total French population and yet, between 40 percent and 70 percent of the population of France's prisons are estimated to be Muslims, mainly originate from African countries).
How are the European Union (EU) and many European citizens responding to this reality? They tend to focus on the "final rings of the chain" (including NGOs, "hotspots", or how to "divert irregular migration"), meaning that they focus on "the migration crisis plaguing Europe" without addressing some of the main structural conditions behind these phenomena.
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Out of the 67 coups in 26 African countries in the last 50 years, 61 percent took place in former French colonies. Fifty percent of the monetary reserves of 14 African countries are still today under full French control: none of them has any control over its macroeconomic and monetary policy. France makes billions of euros from Africa annually under the form of "reserves", and lend part of the same money to its owners on market rates.
These few numbers hide one major truth: many European countries, France first and foremost, are still today shaping the lives of millions of Africans - three quarters of whom live on less than two dollars a day - determining both their present and future. They take the best out of Africa, while largely ignoring, or complaining about, much of the rest (noteworthy: Muslims represent about eight percent of the total French population and yet, between 40 percent and 70 percent of the population of France's prisons are estimated to be Muslims, mainly originate from African countries).
How are the European Union (EU) and many European citizens responding to this reality? They tend to focus on the "final rings of the chain" (including NGOs, "hotspots", or how to "divert irregular migration"), meaning that they focus on "the migration crisis plaguing Europe" without addressing some of the main structural conditions behind these phenomena.
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Mittwoch, 26. September 2018
„Grenzen sind von Natur aus ungerecht“
In Zeiten wie diesen schwer vorstellbar: Aber Grenzen sind von Menschen gemacht. Und es gibt sie nicht schon immer. Doch woher kommen Grenzen? Wozu und vor allem wem dienen sie? Und wie kommen wir zurück zu einer Welt ohne Grenzen? mosaik hat im Rahmen der diesjährigen WIENWOCHE unter dem Motto „Über Grenzen, Schleichwege und Gemeingut“ die Grenzforscherin Bridget Anderson getroffen, um ihr diese und andere Fragen zu stellen.
Samstag, 30. Dezember 2017
Asylpolitik: Flüchtlinge sind abgeschafft
Österreich hat vergessen, dass es von Migration stets
profitiert hat. Der neue Umgang mit Asylwerbern wird am Ende die ganze
Gesellschaft treffen. Ein Essay
Ein Gastbeitrag von
Philipp Ther
Auf den ersten Blick ist Österreich 2017 endgültig im postideologischen
Zeitalter angekommen. Die FPÖ scheint gezähmt, die geschwächte Linke muss sich erst wieder
sammeln, die ÖVP versucht sich an einer neuen politischen Farbenlehre. Es scheint, als hätte
die alte Unterscheidung zwischen rechts und links endgültig ausgedient. Doch in der
demokratischen Postmoderne kommt es ohnehin mehr darauf an, wie sich die amorphe Mitte, die es
aufgrund der Aufweichung der Ränder in der alten Form und Vorstellung nicht mehr gibt,
verändert.
Entscheidend sind nicht
die traditionellen Positionen und Inhalte, sondern wie Themen gesetzt
werden. In der internationalen Sprache der Politikberatung spricht man
dabei von Framing, also der Kunst, Begriffe und Debatten so zu
verschieben, dass sich die eigenen Werthaltungen möglichst
mehrheitsfähig transportieren lassen. Das neue Regierungsprogramm, das
man trotz des zeitlichen Abstands noch einmal genau lesen sollte, zeigt
mustergültig, wie man das macht. Die Spindoktoren der Regierung, die den
kalifornischen Linguisten und Vordenker des Framing, George Lakoff,
offenbar genau gelesen haben, schaffen den Flüchtling als Subjekt
schlicht ab.
Donnerstag, 17. März 2016
Migration und Fremdenfeindlichkeit - Das Echo des zornigen weißen Mannes
Quelle
Migration und Fremdenfeindlichkeit
Migration und Fremdenfeindlichkeit
Das Echo des zornigen weißen Mannes
Was
in aller Welt können amerikanische Tea-Party-Anhänger, russische
Chauvinisten, angsterfüllte Holländer und Dänen und linke Singapurer
gemein haben, das die gegenwärtige zuwanderungsfeindliche Stimmung
anheizt, fragt der anglo-niederländische Schriftsteller Ian Buruma in
seinem Essay.
Der
europapolitische Sprecher der oppositionellen britischen Labour Party,
Pat McFadden, hat seine Parteigenossen kürzlich gewarnt, sie sollten
versuchen, das Meiste aus der Weltwirtschaft zu machen, und die
Zuwanderung nicht wie eine Krankheit behandeln. Wörtlich sagte er:
"Man kann vom Unmut der Menschen zehren oder den Menschen eine Chance
geben. Und ich glaube, unsere Politik sollte sein, den Menschen eine
Chance zu geben."
Sonntag, 7. Februar 2016
Logik der Macht
Quelle
Politischer Reformstillstand nach der Arabellion
Die arabische Welt ist in einem riesigen Kreislauf der Gewalt gefangen. Zugleich sind die Reformer innerhalb und außerhalb der Regime isoliert. Die Befürworter der Gewalt dagegen spüren Auftrieb und werden immer zahlreicher. Und sie sind davon überzeugt, dass die Zukunft der Gewalt gehört. Ein Essay des kuwaitischen Politologen Shafeeq Ghabra"Vielfalt als Teil des Alltags"
Quelle
Islam und Migration in Schulbüchern
Warum deutsche Schulbücher mit den Themen Islam und Einwanderung noch immer wenig zeitgemäß umgehen, erläutert Diversity-Expertin Viola B. Georgi von der Universität Hildesheim im Gespräch mit Arnd Zickgraf.
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