In Europa leben 80 Millionen Menschen unter der Armutsgrenze. Während viele Menschen darum kämpfen, ihre Familien tagtäglich zu ernähren, wird Obst einfach weggeworfen. Erst meldete Polen, dass es sich nicht lohnen würde, die Äpfel zu ernten, jetzt dasselbe aus der Ukraine. In der Schweiz verrotten bis zu zehn Prozent der reifen Trauben und auch in Deutschland müssen viele Winzer ihre Trauben am Stock verrotten lassen. Auch für Traubensaft und Gelee darf wegen der Mengenbegrenzung nicht geerntet werden, noch nicht einmal als Benefizaktion verschenkt. Man kann nur noch den Kopf schütteln, denn auf der anderen Seite werden Trauben aus anderen Ländern importiert und auch Äpfel kommen sogar aus Neuseeland oder Südafrika.
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Donnerstag, 1. November 2018
Dienstag, 2. Oktober 2018
Iss das nicht! Diese Lebensmittel haben die höchsten Pestizidrückstände – Don’t eat this! These foods have the highest pesticide residue
Helfen Sie dabei, die zu informieren, die Ihnen nahe stehen. Würden Sie Obst essen, wenn Sie wüssten, dass 22 verschiedene Pestizide in nur einer Frucht gefunden wurden? Eigentlich sollten Obst und Gemüse wichtige Nährstoffe und Vitamine enthalten, doch während diese immer weniger werden, nehmen die für den Menschen gefährlichen Unkrautvernichter zu. Schon erschreckend: In rund 80 Prozent konventionell produziertem Obst und Gemüse sind Pestizide nachweisbar.
Ein Bericht der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) bestätigt, dass bis zu 64% der Mandarinen, 60,5% der Orangen und 57,6% der Birnen diverse Pestizide in einem einzelnen Stück enthalten. Spanien ist das Land, in dem die meisten Pestizide benutzt werden, 78.000 Tonnen pro Jahr,” prangert die die Kampagne ‘Hogar sin tóxicos’ an. Es wird auch kritisiert, dass die Regulation der Risiken, die diese Chemikalien mit sich bringen, den „Cocktail-Effekt” nicht berücksichtigen und sich nur auf das Expositionsrisiko durch ein bestimmtes Pestizid in dem Moment fokussieren. Auf Grund der „Untätigkeit“ der europäischen Kommission wird gefordert, Maßnahmen zu ergreifen, die andere Länder bereits vornehmen, um die Chemikalien in der Ernte zu reduzieren.
Die am stärksten belasteten Sorten werden zusätzlich als «Dirty Dozen» («Dreckiges Dutzend») aufgeführt. Bei ihnen sollten Konsumenten besondere Vorsicht walten lassen. Das heißt: Die Produkte sollten am besten saisonal und regional eingekauft werden.
Im Jahr 2017 umfasste die Liste Erdbeeren, Spinat, Nektarinen, Äpfel, Pfirsiche, Sellerie, Birnen, Kirschen, Tomaten, Paprika, Kartoffeln und TRAUBEN!
2018 Dirty Dozen“: Eine Probe hatte 22 verschiedene Pestizide!
Die Environmental Working Group hat ihren jährlichen Bericht „Dirty Dozen“ veröffentlicht, in dem die mit Pestiziden verseuchten Früchte und Gemüse hervorgehoben werden.
Klicken Sie hier für den vollständigen Einkaufsführer 2018 für Pestizide in Erzeugnissen.
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