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Donnerstag, 11. November 2021

Immunologische Schubumkehr

Weite Teile Europas befinden sich in einer neuen Covid-Welle. Die Impfkampagnen brachten kaum Besserung im Vergleich zum Vorjahr. Für Regierung und Medien stehen die Schuldigen längst fest: Ungeimpfte und Genesene, deren positiver PCR-Test älter als sechs Monate ist. Sie werden nun vielfach vom öffentlichen Leben ausgeschlossen. Wissenschaftlich betrachtet ist das nicht nachvollziehbar, die Spaltung der Gesellschaft erscheint absurd. Die Daten zeigen: Genesene sind offenbar besser geschützt als Geimpfte. Ein Nutzen der Impfung wird derweil immer fraglicher – in Großbritannien haben Geimpfte ein teils mehr als doppelt so hohes Infektionsrisiko wie Ungeimpfte.

weiterlesen auf Immunologische Schubumkehr - (multipolar-magazin.de)

Überblick über Studien zur Immunität nach Infektion

Die Immunität nach Infektion ist wesentlich länger andauernd als uns die diversen Verordnungen der Politiker glauben wollen lassen. So fand zum Beispiel eine Studie der britischen Statistikbehörde eine Re-Infektionsrate von 0,004%, oder 1 Re-Infektion pro 68,5 Jahren. Auch andere Studien ergaben eine extrem niedrige Re-Infektionsrate.

Hunderte Studien haben gezeigt, dass T-Zellen eine lang anhaltende und sehr breite, gegen alle Varianten wirksame Immunität erzeugen. Eben habe ich über eine neue Studie berichtet, die frühere Ergebnisse der Karolinska Universität bestätigt, dass Immunität durch T-Zellen nach einem Kontakt mit dem Virus häufig entsteht, ohne dass Antikörper gebildet werden und auch nie ein PCR-Test positiv war.

Ein Artikel in Lancet gibt einen Überblick über mehrere Studien, die zeigen, dass auch Personen, die sich von COVID-19 erholt haben und seropositiv auf Anti-SARS-CoV-2-Antikörper getestet wurden, eine geringe Rate an SARS-CoV-2-Re-Infektionen aufweisen......

Überblick über Studien zur Immunität nach Infektion - (tkp.at) 

Montag, 24. Mai 2021

Studien zeigen stärkere Impf-Nebenwirkungen bei durch Infektion immunen Personen

 

Viele Studien haben die lange bekannte Lehrbuchweisheit bestätigt, dass nämlich Immunität durch Infektion vollständiger ist, als durch Impfung erreichbar. Es ist auch in zig Studien bewiesen, dass die Immunität nach Infektion jahrelang anhält, nachgewiesen sogar nach 17 Jahren. Und es ist auch wieder und wieder bestätigt, dass die zelluläre Immunität durch T-Zellen sehr viele Teilstrukturen des Virus erkennt – in einer neuen Studie wurden gezählte 1434 Epitope identifiziert – und daher von einer Immunflucht keine Rede sein kann.

Studien haben aber auch gezeigt, dass die ohnehin vergleichsweise schon extrem häufigen und schweren Nebenwirkungen bei Immunen noch erheblich stärker ausfallen als bei bei vorher nicht infiziert gewesenen. In den Studien vor der Zulassung wurde bekanntlich penibel darauf geachtet alle Personen auszuschließen, die schon eine Infektion gehabt hatte.

Eine in medRxiv veröffentlichte Umfrage wurde von 2.002 Befragten ausgefüllt, von denen 26,6 % eine vorherige COVID-19-Infektion hatten (68,8 % im Labor bestätigt). Eine frühere COVID-19-Infektion war mit einem erhöhten Risiko für jede Nebenwirkung wie Fieber (2,24), Atemnot (2,05 ), grippeähnliche Erkrankung (1,78), Müdigkeit (1,34) und lokale Reaktionen (1,10) verbunden. Die Impfung Immuner war auch mit einem um 56% erhöhten Risiko für schwere Nebenwirkungen verbunden, die zu einer Krankenhausbehandlung führten (1,56).

Während mRNA-Impfstoffe eine höhere Wahrscheinlichkeit jeglicher Nebenwirkungen (1,06 ) im Vergleich zu viralen vektorbasierten Impfstoffen verursachen, waren diese im Allgemeinen milder mit meist lokalen Reaktionen. Die mRNA-Impfstoff-Patienten zeigten eine geringere Wahrscheinlichkeit von systemischen Reaktionen einschließlich Anaphylaxie, Schwellungen, grippeähnlichen Erkrankungen, Atemnot und Müdigkeit sowie von Nebenwirkungen, die eine Krankenhausbehandlung erfordern.

Bei Personen, die bereits an COVID-19 erkrankt waren, sind jedenfalls die Häufigkeit und der Schweregrad von Nebenwirkungen nach Erhalt des COVID-19-Impfstoffs signifikant erhöht.

Studien zeigen stärkere Impf-Nebenwirkungen bei durch Infektion immunen Personen - (tkp.at)