Die
Ressourcen schwinden, die Umwelt leidet, die Armut wächst und der
Reichtum sammelt sich in wenigen Händen. Es drohen schlimmere
Katastrophen als je zuvor. Und wir sehen zu. Oder? weiterlesen auf ken.fm.....
Konsumieren und vermarkten: Wie das System uns zu eisenharten, empathielosen Darwinisten macht
Keine Brücke in Berlin ohne Obdachlose,
kein Bahnhof ohne Bettler und Flaschensammler: Obwohl die Menschheit so
viel produziert wie nie, wächst vor unseren Augen, mitten im »goldenen
Westen«, eine abgehängte, verarmte Schicht zu einer Masse heran. Es
liege an ihrer Faulheit, schieben Politik und Medien den Betroffenen
selbst die Schuld in die Schuhe. In aller Öffentlichkeit und ohne
Konsequenzen befürchten zu müssen, hetzen Politiker und Medien gegen
Arme mit Beleidigungen wie »Hartz-IV-Schmarotzer«, »Faule Grippel«
(CSU), »Parasiten« (Volkwirt und Professor Hans-Hermann Hoppe in
»Eigentümlich frei«) und »Arbeitsverweigerer« (Wissenschaftlicher Beirat
des Bundesfinanzministeriums 2008).
Quelle Kommentar zu diesem Artikel (Spurensucher):
Das ist ein typisches Beispiel von populistischer Meinungsmache, indem alles vermischt wird...... strukturelle Probleme im Bildungswesen, die wirklichen Gründe die es zu bearbeiten gilt, werden überdeckt mit populistischen Seitenhieben auf den Islam (sehr medienwirksam) bis hin zum weiteren Sündenbock: arme, bildungsferne Familien, die natürlich selber an ihrer Misere schuld sind ........ siehe deshalb beide vorigen Postss von den NachDenkSeiten: Neoliberale Indoktrination, Die Armen sind nicht sozial schwach
Bild: (c) Die Presse
In
Wien konzentrieren sich viele soziale Problematiken – das stellt die
Schulen vor große Herausforderungen. Manche sprechen von
„Bildungsghettos“. Bei Leistungstests hinkt die Hauptstadt hinterher. Wo
es an den Schulen kracht.
Von Bernadette Bayrhammer und Julia Neuhauser
(Die Presse)
Wiens Schulen stehen
permanent in der Kritik: Von „Bildungsghettos“ und „einer Schande für
die Stadt und einer Tragödie für die Kinder“ war etwa die Rede. Die
Voraussetzungen in der Hauptstadt sind andere als im Rest Österreichs –
oder wie es die frühere Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl
(SPÖ) einst weniger charmant ausgedrückt hat: „Wir können die
Fördermaßnahmen zwar verändern und verschärfen, aber nicht die Kinder
austauschen.“ Auch bei den jüngst veröffentlichten Bildungsstandards für
Deutsch landete Wien wieder auf dem letzten Platz. Flüchtlinge,
Integration, Armut oder Platzmangel: An welchen Stellen es an den Wiener
Schulen kracht.
Quelle
Der Neoliberalismus ist als Gesellschaftsideologie ein Phänomen.
Nicht nur macht er den Armen und Schwachen weis, sie wären an ihrem
Elend selbst schuld. Er schafft es auch, dafür zu sorgen, dass das wahre Ausmaß
der gesellschaftlichen Armut kaum je an die Öffentlichkeit dringt; dass
das Gesundheitssystem trotz immer höherer Ausgaben immer inhumaner wird; dass die Soziale Arbeit erodiert und kaum jemand etwas hiergegen unternimmt; dass mittels Stiftungen ein regelrechter „Refeudalisierungsboom“ im Lande tobt und Investoren inzwischen auf die Privatisierung des öffentlichen Bildungssystems abzielen.
Zur Frage, wie den Menschen mittels geeigneter Psychotechniken der
Geist vernebelt wird, um Widerstand gegen diese unmenschliche Ideologie
weitestgehend unmöglich zu machen, sprach Jens Wernicke mit dem Wahrnehmungs- und Kognitionsforscher Rainer Mausfeld.
Fluchtursachen müssen genannt und gestoppt werden - und wenn nicht - darf man sich nicht wundern über den zunehmenden Fllüchtlingsstrom in den Westen....... SHARING not CHARITY!!!!!!!
Dazu ein interessanter Beitrag plus weitere gute Links von den Netzfrauen, hier.......