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Samstag, 25. November 2017

Video: KenFM im Gespräch mit: Manfred Spitzer („Cyberkrank!“)

Erkennen Sie sich wieder?
Sie sitzen in einem Flieger, der nach gut zwei Stunden zur Landung angesetzt hat und jetzt auf dem Rollfeld Richtung finaler Parkposition schleicht. Noch ist das Betätigen des Mobiltelefons nicht gestattet, aber das hindert Sie nicht daran, jetzt und sofort Ihre Mails zu checken und über soziale Netzwerke der Restwelt klar zu machen, dass Sie wieder online sind.
Sie sind in einem Restaurant verabredet. Ihr Date hat sich verspätetet. Sie stört das nicht, denn die Zeit verbringen Sie online mit ihrem Smartphone. Als Ihre Verabredung endlich erscheint, Sie essen, liegt Ihr Endgerät permanent auf dem Tisch und wird auch permanent von Ihnen bedient.

...... Digitale Kommunikation ist Fluch und Segen zugleich!.....  

Nach dem Bestseller „Digitale Demenz“ hat sich der renommierte Hirnforscher Manfred Spitzer erneut mit dem Thema Online-Sucht auseinandergesetzt. „Cyberkrank – Wie das digitale Leben unsere Gesundheit ruiniert“ ist ein Buch, das nachdenklich macht, denn hier werden die Ergebnisse internationaler Studien ausgewertet. Sie bestätigen, dass das chronische Online-sein-müssen einen verheerenden Einfluss auf das menschliche Gehirn hat.

 

Sonntag, 4. September 2016

Digitalisierung der Schule: „Zum selbständigen Denken unfähig“

 .....Der Neurobiologe Manfred Spitzer hat in seinem Buch „Digitale Demenz“ eingehend dargelegt, dass es für Kinder viel wichtiger ist, die Welt durch die Sinne hindurch, greifend, tastend und sich im Raum bewegend, zu erfahren und verstehen zu lernen, als durch den begrenzten, verflachten und die Sinne korrumpierenden Schirm des Computers.....

.....Neben der Suchtgefahr ist der negative Einfluss, der sich zum Beispiel in zunehmender sozialer Isolation bemerkbar macht, hinreichend wissenschaftlich belegt....

......Zur Entwicklung eines jungen Menschen gehört es unabdingbar hinzu, dass er von den Erziehern und Pädagogen als Individualität gesehen wird, was bedeutet: seelisch und geistig gesehen wird, in seiner Eigenart, seiner Art des Denkens und Fühlens, seinen Stärken und Schwächen. Das Band zwischen Erzieher und Kind ist durch nichts zu ersetzen. Eine Maschine – was der Computer immer bleiben wird – kann genau dies nicht leisten!.......
vollständiger Artikel hier...