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Mittwoch, 17. Januar 2018
Demo auf Mariahilfer Straße: "50 Prozent Umsatzeinbußen"
"An diesem Samstag hatten wir Umsatzeinbußen von gut 50 Prozent.
Stammkunden haben uns bereits im Vorfeld abgesagt, dass sie ihre
bestellten Waren nicht am Samstag abholen werden", erzählt Max
Sequard-Base, Filialleiter von PeakPerformance. Für den Unternehmer ist
es unverständlich, warum man so eine Demo an einem Einkaufssamstag
genehmigt: "Ich bin mir sicher, dass es sowohl einen besseren Zeitpunkt,
als auch einen besseren Ort für so eine Demo gibt." Dem schließt sich
auch Papierfachhändler Georg Mosler an: "Im Vergleich zu sonstigen
Samstagen war es dieses Mal mehr als überschaubar."
Ähnlich sehen das auch viele andere Shop-Besitzer. Vom kleinen
Taschenladen bis hin zum Modegeschäft waren die Meinungen gleich: "So
eine Demonstration ist geschäftsschädigend." Bereits im Vorfeld wurde
von der Wirtschaftskammer Wien die Häufigkeit der Demonstrationen in der
Stadt kritisiert und neue Alternativrouten gefordert. Ein schwieriges
Unterfangen, da die Routen dem jeweiligen Veranstalter obliegen, jedoch
von der Polizei genehmigt werden müssen.
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Samstag, 4. Februar 2017
Demand the world you want
Back when Gamergate was still a hot topic, I remember reading far-right writers discussing ‘the culture war.’
“Haha,” I thought. “There’s no culture war! It’s just idiot trolls being repulsive online.”
How
wrong I was. Those trolls turned out to be a warning alarm for a
culture war that – in the wake of Trump and Brexit – has gone
mainstream. From Breitbart to the Daily Mail, Alex Jones to Katie
Hopkins, we see angry, grandstanding, theatrically hateful rhetoric
everywhere today. Immigration is bad, radical sovereignty is good, and if you disagree you’re an ‘enemy of the people.’
Mittwoch, 2. November 2016
Die Akte Jebsen
Er sagt, was er denkt. Redet Tacheles und ist oft sogar wütend dabei.
Interviewt Christdemokraten ebenso wie Linksradikale und gelegentlich
sogar Spinner. Er kritisiert bedingungslos jede Kriegstreiberei,
agitiert gegen Sozialabbau und die AfD – und wird dennoch von einigen
als „Rechter“, „Neurechter“ oder „rechtsoffen“ diskreditiert. Er
polarisiert. Doch wer ist dieser Ken Jebsen eigentlich? Was treibt ihn an? Welchem Weltbild entspringt sein Engagement? Und worum geht es im soeben erschienenen Buch „Der Fall Ken Jebsen“? Jens Wernicke hat nachgefragt.
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